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Restaurant im Dresdner Parkhotel soll wieder öffnen

Gespräch mit Eigentümer Restaurant im Dresdner Parkhotel soll wieder öffnen

Der neue Eigentümer Jens Hewald des Parkhotels am Weißen Hirsch hat Donnerstagabend seine Pläne für das traditionsreiche Gebäude vorgestellt. In Zukunft sollen im Parkhotel noch mehr kulturelle Veranstaltungen stattfinden und die Suche nach einem Restaurantbetreiber läuft.

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Künftig sollen im Parkhotel nicht nur die bereits bekannten Partyevents stattfinden, auch Kindertheateraufführungen sind möglich.

Quelle: Sebastian Kahnert

Dresden. Der neue Eigentümer Jens Hewald des Parkhotels am Weißen Hirsch hat Donnerstagabend seine Pläne für das traditionsreiche Gebäude vorgestellt. In Zukunft sollen im Parkhotel noch mehr kulturelle Veranstaltungen stattfinden. „Wir wollen das gesamte Haus öffnen und verschiedene Zielgruppen ansprechen“ so Hewald, während dem vom Verschönerungsverein Weißer Hirsch organisiertem Bürgergespräch. Zusammen mit dem Veranstaltungsmanager des Parkhotels, Thomas Röpke, sind neben den bekannten Partyevents auch Lesungen und Kindertheater geplant. Hewald schätzt an dem geschichtsträchtigen Haus die Vielfalt: „Jeder Raum biete die Möglichkeit in eine neue Welt einzutauchen“. In der nächsten Zeit möchten Hewald und Röpke verschiedene Events ausprobieren und bitten besonders die Anwohner um Feedback, insbesondere bezüglich möglicher Lärmbelästigungen.

Momentan läuft zudem die Suche nach einem Restaurant und Cafebetreiber für die Räume,die ehemals das Casa Colonial und ein Hörgeräte Studio nutzten. Wenn die Gespräche erfolgreich verlaufen, kann mit einer Eröffnung des kombinierten Cafe-Restaurants um Weihnachten geplant werden. Für die Küche des Restaurants wünscht sich Hewald Speisen, die zum Parkhotel passen und doch etwas neues bieten. Auf Grund der geplanten Kapazität von rund 300 Innenplätzen und weiteren auf der Dachterrasse trauen sich den Betrieb nicht viele Gastronomen zu. Als Option für die Villa Romy sieht Hewald den Hotelbetrieb, um die Bettenkapazität zu erhöhen und das Parkhotel als Veranstaltungsort attraktiver zu machen.

Zum Gesamtkonzept gehören auch 70-100 neue Parkplätze, die teilweise unterirdisch im Hügel hinter dem Verbindungstrakt entstehen sollen. Ob für die ebenerdige Parkplätze die Begrünung weichen muss und in wie weit die Parkplätze für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden, ist nach Aussage des Berliner Unternehmers Hewald noch unklar.

Der technikaffine Hewald gibt zu, sich schon ein bisschen in die Immobilie verliebt zu haben, betont aber gleichzeitig, dass für ihn wirtschaftliche Rentabilität an erster Stelle steht. Dazu wird auch eine Aufstockung in Betracht gezogen. Die wirtschaftlichen und statischen Gutachten müssen aber noch erstellt werden.

Auf die Frage, warum sich der Entscheidungs- und Umsetzungsprozess lange hinzieht, nennt der Eigentümer die Komplexität des Parkhotels und Schwierigkeiten bei Reparaturarbeiten. So gab es schon Baustopps wegen Problemen mit der Decke und der Brandschutz wurde ausgebaut. Insgesamt sorgen nun 200 statt 30 Brandmelder für die Sicherheit der Veranstaltungen. Die Bürger und Mitglieder des Verschönerungsvereins quittierten die Pläne Hewalds im Anschluss mit Applaus.

Nach dem offiziellen Teil hatten die Zuhörer noch Gelegenheit Fragen zu stellen und mit dem gebürtigen Brandenburger Unternehmer ins Gespräch zu kommen. Es gab erste Beschwerden der direkten Anwohner auf Grund von Lärmbelästigung. Hewald versprach das Thema in der Planung seines Gesamtkonzeptes zu berücksichtigen. Auch äußerten die Teilnehmer im direkten Gespräch mit Hewald eigene Ideen zur Nutzung des Parkhotels, beispielsweise für Kunstausstellungen, an denen der Eigentümer Interesse bekundete.

Der 2. Vorsitzende des Vereins, Michael Böttger, zeigte sich erfreut über Hewalds Zukunftsaussichten für das Parkhotel und die rege Teilnahme von etwa 60 Gästen. Böttger hofft auf weitere Veranstaltungen dieser Art in der Zukunft. Viele Teilnehmer der Veranstaltung, wie Christa Gaube, wünschten sich im Vorfeld der Gesprächs die Eröffnung eines Restaurants, um das Parkhotel wieder zu dem zu machen, was es einst war: Ein belebter Treffpunkt am Weißen Hirsch. Es sieht aus, als wären sich in dem Punkt alle einig.

Von Tomke Giedigkeit

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