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Lokales Rekordjahr für Babys und Hochzeiten in Dresden - 2015 gibt es vier neue Trauorte
Dresden Lokales Rekordjahr für Babys und Hochzeiten in Dresden - 2015 gibt es vier neue Trauorte
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17:31 09.09.2015
Viel zu tun: Frank Neubert, Leiter des Standesamtes, und Stadtmuseumsdirektorin Dr. Erika Eschebach. Quelle: Anja Schneider

2015 öffnet das Carl-Maria-von-Weber-Museum in Hosterwitz erstmals an vier Sonnabenden zwischen April und Juli seine Türen für den privaten großen Tag. In seinem Sommerrefugium komponierte Weber unter anderem sein Rondo "Aufforderung zum Tanz" - passend für die anschließende Hochzeitsfeier.

Zu den aktuell sieben Trauorten in Dresden (Villa Weigang auf der Goetheallee, Schloss Albrechtsberg, Landhaus, historischer Raddampfer, Kulturrathaus, Schloss Schönfeld und Stadion Dresden) kommen 2015 insgesamt vier neue Örtlichkeiten hinzu. Neben dem Weber-Museum sind das außerdem das Lingnerschloss, das Palais im Großen Garten und das Rathaus Weixdorf. Für das Palais sind die Termine trotz des stolzen Zusatzpreises von 450 Euro schon sehr rar, und auch das Lingnerschloss ist begehrt. Die bekannten Adressen Goetheallee und Albrechtsberg haben sonnabends ebenfalls kaum noch Luft.

Nach Angaben der Stadt stehen ab 2015 dann zehn Eheschließungsorte an ausgewählten Sonnabenden zur Verfügung. Dieser Tag ist bei den meisten Brautpaaren der Topfavorit. Gab es bisher 700 Sonnabendtermine, werden es nun 1100 sein. Seit diesem Mai können Termine schon ein Jahr im Voraus gebucht werden, was offenbar gut angenommen wird. Für ganz weitsichtige Planer: 2016 soll auch das Kraszewski-Museum zur Hochzeitsstätte werden.

"Dresden ist eine wachsende Stadt und ein attraktiver Ort zum Heiraten", betont Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel. Für 2014 prognostiziert er Rekordzahlen im Standesamt. Erwartet werden bis Jahresende 8000 Geburten und 2000 Eheschließungen - der Höchststand seit 1989. Auch die eingetragenen Lebenspartnerschaften weisen eine steigende Tendenz auf. Bis Ende Oktober waren es 53, zwei mehr als im bisherigen Rekordjahr 2012.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.11.2014

Genia Bleier

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