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Lokales Reisstraße in Dresden-Niedersedlitz wird erneuert und schmaler
Dresden Lokales Reisstraße in Dresden-Niedersedlitz wird erneuert und schmaler
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12:45 05.08.2016
Symbolfoto Quelle: dpa
DRESDEN

Am 19. September soll die Reisstraße in Niedersedlitz wieder für den Verkehr freigegeben werden. Dann endet für die Anwohner des Abschnitts zwischen der Bismarckstraße und der Dorfstraße eine lange Durststrecke, denn sie mussten mit Baggern und Asphaltmaschinen vor ihren Grundstücken klar kommen, während sie nur selten mit ihren Autos bis an ihre Häuser fahren konnten. Kein Weg führt derzeit für Autos auch zu den Grundstücken auf einem Teil der Sosaer Straße. Unter anderem auf dem Stück, das über den Niedersedlitzer Flutgraben führt. Granitbordsteinkanten ragen dort aus dem Boden, wenigstens 20 Zentimeter hoch. Autos dürfen derzeit nicht fahren, die Anwohner kämen über diese Barrieren ohnehin nicht in ihre Grundstücke. Sie müssen warten, bis die Straße asphaltiert ist.

Das kann dauern. Eigentlich sollte die Asphaltmaschine gestern fahren, aber das Wetter machte den Bauleuten einen Strich durch die Rechnung. Fest steht: Bis Anfang Oktober soll noch in den Seitenbereichen der Reisstraße gebaut werden, gleiches gilt für die Sosaer Straße. Deutlich zu erkennen ist dort schon die neue Brücke über den Flutgraben. Das alte Bauwerk auf der Basis von Stahlbalken wurde abgerissen. Das durften nur Fußgänger nutzen, für Autos war es gesperrt, weil die Tragfähigkeit nicht ausreichte. Die neue Brücke hat einen Betonrahmen und ist künftig auch für Autos frei. Damit wird die Sosaer Straße von einer Sackgasse zur Durchgangsstraße. Nicht jedem habe das gefallen, berichtete Reinhard Koettnitz, der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes.

Die Reisstraße wird durch den Umbau fast zwei Meter schmaler. Auf einer der zwei Straßenseiten fallen dadurch knapp 30 Parkplätze weg. Laut Koettnitz ist das kein Problem. 32 Stellplätze bleiben auf dem 520 Meter langen Abschnitt und der Parkdruck sei dort ohnehin nicht besonders hoch, so der Amtsleiter. Für Laster und Busse bleibe die Straße breit genug, Busse könnten sich dort auch begegnen. Zum Ende der Bauarbeiten werden schließlich noch 15 neue Bäume gepflanzt.

Das Projekt kostet rund 920 000 Euro. Die Arbeiten führt die Firma Wolff & Müller Tief- und Straßenbau aus Dresden aus. Ist die Reisstraße fertig, geht die Stadt die Erneuerung der Windmühlenstraße an, die sich am Süd-Ende der Reisstraße anschließt.

Von Christoph Springer

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