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Lokales Reaktion auf Morddrohungen und Beleidigungen gegen Dresdner OB Hilbert
Dresden Lokales Reaktion auf Morddrohungen und Beleidigungen gegen Dresdner OB Hilbert
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12:44 10.03.2017
Hilbert wurde nicht nur im Netz, sondern auch bei der Einweihung des Kunstwerkes "Monument" auf dem Neumarkt von Rechtsextremisten wüst beschimpft. Quelle: Archiv/Heuer
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Dresden

Die Stadt Dresden reagiert auf Morddrohungen und Beleidigungen gegen ihren Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Inzwischen hat die Stadt rund 50 Fälle zur Anzeige gebracht. Einen entsprechenden Bericht von Radio Dresden bestätigte die Verwaltung am Freitag. Nach Angaben von Stadtsprecher Karl Schuricht stammen die Drohungen aus sozialen Netzen und E-Mails. „Die Landeshauptstadt Dresden bringt grundsätzlich jeden Sachverhalt, der den Anfangsverdacht einer Straftat erkennen lässt, zur Strafanzeige“, teilte die Stadt auf Nachfrage mit.

Nach Informationen der Staatsanwaltschaft Dresden laufen die entsprechenden Ermittlungsverfahren beim Staatsschutz noch. Bei jedem Kommentar müsse die Identität des Urhebers zweifelsfrei geklärt werden, hieß es.

Hilbert war zuletzt vor allem in Zusammenhang mit zwei Kunstprojekten in Dresden attackiert worden. Drei hochkant stehende Busse auf dem Dresdner Neumarkt erinnern seit Wochen an das Leid der Menschen in der syrischen Metropole Aleppo. Auf dem Theaterplatz war zeitweise ein imaginärer Friedhof mit Gräbern von Flüchtlingen installiert. Hilbert hatte sich für diese Projekte engagiert und war dafür von Anhängern aus dem Umfeld der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung verunglimpft worden.

dpa

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