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Lokales Rathaussanierung in Dresden kostet inzwischen 37 Millionen Euro – letzte Dacharbeiten laufen
Dresden Lokales Rathaussanierung in Dresden kostet inzwischen 37 Millionen Euro – letzte Dacharbeiten laufen
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17:47 09.09.2015
Archiv Quelle: Dominik Brüggemann
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Ursprünglich waren für den Abschnitt 25 Millionen Euro eingeplant. Bereits ein halbes Jahr nach Baustart kletterten im Frühjahr 2012 die Baukosten in die Höhe. Wegen entdeckter Mängel in der historischen Bausubstanz mussten 6,3 Millionen Euro draufgeschlagen werden. Pfusch führte dazu, dass im Mai 2013 Teile des neu gedeckten Daches noch mal repariert werden mussten.

Archivbilder vom Baustellenrundgang im Februar:

Als Anfang dieses Jahres klar wurde, dass die bauausführende Arbeitsgemeinschaft (ARGE) im Kellergeschoss einen gesundheitsschädlichen Anstrich verwendet hat, kündigte ihr die Stadt schließlich. Und blieb auf Mehrkosten von knapp zwölf Millionen Euro sitzen. Die Sache könnte noch vor Gericht landen. Dresden behält sich vor, der ARGE gegenüber Schadensersatzforderungen gerichtlich geltend zu machen, wie auf Nachfrage bestätigt wurde. Aktuell sind mit den Planungsleistungen das Planungsteam Freital und eigene Mitarbeiter des Hochbauamtes beauftragt.

Trotz aller Streitigkeiten ist in den vergangenen Monaten einiges passiert: Im Nordflügel 3 wurden Abbruch- und Stahlbetonarbeiten durchgeführt, Trockenbauer machten im Ost- und Südflügel die Wände, Decken und Böden wieder schick. Außerdem wurde hier der Estrich gegossen. Das Rechenzentrum wurde ebenfalls ausgebaut. Des Weiteren wird an der Haustechnik wie Heizung, Lüftung, Klimaanlage und Elektrik gebastelt.

Nach dem Trockenbau sind im Südflügel dieser Tage die Maler zu Werke. Auch werden hier gerade die Fensterbänke und im besagten Nordflügel unterdessen die Türrahmen eingebaut. Laut Stadtsprecher Kai Schulz sollen in den nächsten Wochen die Glaselemente in den Fluren eingesetzt werden, die Kuppelhalle des Turms erhält neue Holzfenster und im Nordflügel soll der Fußboden verlegt werden. Die Arbeiten am Dach werden in diesem Monat abgeschlossen.

Auch im Ratskeller sind die Bauarbeiter zu Gange. Hier entfernen sie die alten Heizkörperverkleidungen in den Nischen. Über eine Ausschreibung soll in Zukunft ein Betreiber für den Ratskeller gefunden werden. „Es ist vorgesehen, ihn für Gastronomie und eine Mitarbeiterversorgung nutzbar zu machen“, so Kai Schulz.

Die Gerüste und der Bauaufzug an der Fassade rund um die Goldene Pforte werden den Dresdnern noch eine Weile erhalten bleiben. Voraussichtlich erst im nächsten Frühjahr sollen sie abgebaut werden, so Schulz.

M. Arndt

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