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Lokales Rathaus-Neubau am Ferdinandplatz
Dresden Lokales Rathaus-Neubau am Ferdinandplatz
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09:26 28.07.2016
Das neue Rathaus könnte auf dem Ferdinandplatz entstehen. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Der Neubau eines Technischen und Sozialrathauses auf einem städtischen Grundstück am Ferdinandplatz neben dem Karstadt-Kaufhaus nimmt immer konkretere Formen an. „Die Stadt wird die Verkaufsbemühungen für das Grundstück einstellen“, kündigte gestern Verwaltungsbürgermeister Peter Lames (SPD) auf Anfrage der DNN an.

Die Fläche, die gegenwärtig noch auf Parkplatz benutzt wird, war jahrelang von der Liegenschaftsverwaltung erfolglos privaten Investoren zum Verkauf angeboten worden. Unter anderem war mehrere Jahre ein privat finanziertes Musicaltheater im Gespräch, aus den Plänen ist aber nie etwas geworden.

„Es ist nahezu unstrittig, dass es einen Neubau für die Stadtverwaltung geben muss“, erklärte Lames. „Die Zahl der Partner und Unterstützer für dieses Vorhaben wächst.“ Jetzt gehe es darum, den Neubau mit der Sanierung des alten Rathausgebäudes am Dr.-Külz-Ring in Übereinstimmung zu bringen. „Da prüfen wir verschiedene Varianten.“

Er favorisiere für den Neubau ein Modell: So der Verwaltungsbürgermeister: Das Gebäude wird von einer städtischen Gesellschaft errichtet, die Stadt mietet dann bei ihrem Unternehmen die Büroflächen. „Wir haben gegenwärtig zahlreiche Büros gemietet, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Es wäre eine große Erleichterung, wenn die Verwaltung an einem Standort konzentriert werden könnte.“

Unter anderem da die Verwaltung dezentral aufgestellt sei, seien jährlich bis zu 1000 Umzüge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern notwendig, um die erforderlichen Kapazitäten zu gewährleisten. „Da geht schon sehr viel Arbeitszeit verloren, die für die Umzüge aufgewendet werden muss“, so Lames.

Eine Zeitachse für die Neubaupläne gebe es noch nicht. „Darüber können wir erst sprechen, wenn die Sanierung des Bestandsgebäudes durchgeplant ist.“ Das Mietmodell sollte für ein städtisches Unternehmen von Interesse sein, da sich damit eine Rendite erzielen lassen könnte. Die Stadt zahle dann Miete an ihre eigene Tochter und nicht an ein Unternehmen aus der Privatwirtschaft.

„Wir versprechen uns von einem neuen Rathaus eine bessere Verwaltungsstruktur, bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Arbeitsorganisation. Kernbereiche der Stadtverwaltung gehören aus unserer Sicht ins Stadtzentrum“, so der Verwaltungsbürgermeister. Die Stadtverwaltung ist im Moment auf zahlreiche Standorte verteilt. Der Bereich Stadtentwicklung und Bau ist zum Beispiel im World Trade Center untergebracht, das dazugehörige Straßen- und Tiefbauamt aber an der St. Petersburger Straße. Das Sozialamt wiederum befindet sich in der Junghansstraße.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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