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Lokales Rasante Kisten kämpfen beim 17. „Prix de Saloppe“ um den Sieg
Dresden Lokales Rasante Kisten kämpfen beim 17. „Prix de Saloppe“ um den Sieg
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09:51 13.08.2017
Angefeuert von den rund sechstausend Zuschauern an der Strecke, ging es für die 16 Seifenkisten-Teams auf eine rasante Talfahrt Richtung Elbe in den „Radeberger Zielgarten“  Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Zum 17. Mal wurde geschraubt, geschoben und gejubelt. Auch in diesem Jahr haben sich die Rennpiloten beim Seifenkistenrennen am Samstag in der Saloppe Dresden nicht lumpen lassen und ihr ganzes Herzblut in Kostüme und ihre Seifenkisten gesteckt.

Angefeuert vom Moderatorenteam Alex Huth, Christian Meyer und Hendryk Proske, sowie den rund sechstausend Zuschauern an der Strecke, ging es für die 16 Seifenkisten-Teams auf eine rasante Talfahrt Richtung Elbe in den „Radeberger Zielgarten“. Neben vier neuen Teams, wurde auch eine neue Lichtschranke in das Renngeschehen eingeführt um künftig schwierige Kopf-an-Kopf- Rennen besser entscheiden zu können. Aus aktuellem Anlass waren zudem die Safety-Cars anders als in den vorangegangen Jahren anstatt mit einem Diesel- mit einem Elektro-Motor ausgestattet.

Die 17. Auflage der Seifenkistenrallye brachte auch neue Regeln mit sich. Beim "Red Bull Boxxenstopp" kurz vor der Zieleinfahrt mussten zehn Dosen mit einer Spritzpumpe umgeworfen werden. Für jede umgefallene Dose bekam das Team eine Sekunde gutgeschrieben. Ein Regelverstoß hätte zu Strafsekunden geführt.

Das erste Seifenkisten-Team "Küche Ost" fuhr in diesem Jahr zum allerersten Mal die anspruchsvolle einen Kilometer lange Rennstrecke bis zum Elbufer. Die Fahrer mit den Totenmasken hatten ihre Seifenkiste innerhalb von zwei Wochen gebaut und setzten die erste Richtzeit mit zwei Minuten und fünfundsiebzig Sekunden. Zweiter und ältester Starter im Feld war der 79-Jährige Rennpilot der Ikarus 3. Mit ihrem umgebauten Gokart nahm das Team bereits zum dritten Mal am Wettbewerb teil.

Angefeuert von den rund sechstausend Zuschauern an der Strecke, ging es für die 16 Seifenkisten-Teams beim 17. Saloppe-Seifenkistenrennen am Samstag auf eine rasante Talfahrt Richtung Elbe in den „Radeberger Zielgarten“.

Für Aufsehen sorgte auch das Team "Elbe Labe" die in diesem Jahr mit einem Schnecken-Rennwagen an den Start gingen. Der Rennpilot konnte trotz erschwerter Sicht nach siebzehnjähriger Erfahrung das Ziel in einer Minute und vierundvierzig Sekunden erreichen. Auch das Team „Teichfliegen Spezial“ zog mit ihrer Seifenkiste in Form einer Toilette alle Blicke auf sich. Die Idee für die Gestaltung war laut der Teammitglieder durch den Junggesellenabschied im Freundeskreis entstanden. Der zukünftige Bräutigam durfte dann auch gleich, als Boxen-Luder verkleidet, an den Start gehen.

Mit Feuer und in rosa Nebel gehüllt fuhr das Team "Hot Race Cats Waterloo Metal Burning Crew" in den Radeberger Zielgarten ein. Dass die Teammitglieder eigentlich eher Rock´n´Roll anstatt Metal hörten, war beim Saloppe-Seifenkistenrennen am Samstag zweitrangig. Team-Spirit konnte man vor allem bei den Team "Schmarde Jungs - Striesisch derbe Poolnudeln" erleben. Anstatt wie die meisten Teams nur ein oder zwei Fahrer auf die Strecke zu schicken, durften hier acht Teammitglieder in ihrer Insel-Seifenkiste mitfahren. Um die auf die Startrampe zu schieben waren ganze 15 Helfer nötig.

Am Ende des Test- und Pflichtlaufs musste sich der Vorjahressieger "Team Grohmann“ dem Team "Garde La Lune Knight Rider" geschlagen geben. Mit einer absoluten Rekordzeit von nur 67 Sekunden raste das Team ungebremst den Höllenhang hinab ins Ziel.

Doch nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Wer noch nicht genug vom Rennspaß hat und vor kreativen Ideen sprudelt, kann sich ab sofort mit seinem Team unter www.saloppe.de/seifenkistenrennen schon für das 18. Saloppe SeifenKistenRennen am 15. September 2018 bewerben.

Von Maraike Mirau

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