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Lokales Rappende Professoren und tanzende Mathematiker werben für neue Technologie 5G
Dresden Lokales Rappende Professoren und tanzende Mathematiker werben für neue Technologie 5G
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13:35 21.03.2018
Wenn er gerade keine Schaltungen entwirft, ist Prof. Frank Ellinger ein Party-Prof - und hat das schon im "Circuit-Song" unter Beweis gestellt. Quelle: Bildschirmfoto aus Youtube-Video "Circuit-Song"
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Dresden

Fette Beats für neue Wege in der Technologie: Dresdner Wissenschaftler präsentieren am 27. März den neuen Rap „5G-Song“, der für den Technologiedurchbruch mit dem Echtzeit-Kommunikationsstandard 5G werben soll.

Die Technik 5G ist unter anderem nötig, damit selbstfahrende Autos und digitale Medizintechnik Realität werden können. An dem technologischen Durchbruch arbeitet in der Landeshauptstadt das Forschungscluster „fast“, das von dem Elektrotechnik-Professor Frank Ellinger geleitet wird und sich beim fast-Clustermeeting am 27. März in der TU ab 18 Uhr der Öffentlichkeit vorstellt.

Kollektiv „Partyprofs“ hat schon Erfahrung im rappen

In der hiesigen Hip-Hop Szene ist Ellinger kein Unbekannter: Zusammen mit den Wissenschaftlern Felix Schwarze und Andres Seidel hat das Trio unter dem Namen „Partyprofs“ vor zwei Jahren bereits den Circuit-Song herausgebracht, der dem nerdigen Image von Elektrotechnik als Studienfach entgegenwirken soll.
Der aktuelle Song „5G“ der „Partyprofs“ wird unterstützt von Professor Gerhard Fettweis, der an der TU zu mobilen Nachrichtensystemen forscht und ebenfalls einige Strophen gerappt hat sowie Hartmut Kremling, ehemaliger technischer Direktor bei Vodafone Europe.

Mathematiker und Tänzer erhalten Kunst- und Wissenschaftspreis

Neben der Song-Premiere werden beim fast-Clustermeeting im Dülfer-Saal der Alten Mensa an der Dülferstraße die Tänzerinnen Cindy Hammer und Susam Schubert zusammen mit den Mathematikern Axel Voigt und Florian Stenger  mit dem Dresdner Kunst- und Wissenschaftspreises 2017 ausgezeichnet.
Sie haben mit der Tanzperformance „Phase2phase“ Bewegung  und digitales Strukturen in Echtzeit miteinander verknüpft und werden die Choreografie, die in der Sonderausstellung „Echtzeit – Zwischen Millisekunden und Authentizität“ in den Technischen Sammlungen zu sehen war, noch einmal aufführen.
 Ab 20 Uhr können die Gäste und Wissenschaftler beim „Get together“ ins Gespräch kommen und mehr über das Forschungscluster „fast“ erfahren.

Forschungscluster entwickelt Funk- und Chiptechnologien

An dem wissenschaftlichen Projekt sind über 90 Partner beteiligt, die daran arbeiten, dass Technik in Zukunft ohne Verzögerung funktionieren wird. Dabei hat das Cluster schon einige Erfolge erzielt. Beispielsweise wurden Funkkonzepte entwickelt, die mit einer Verzögerung unter einer Millisekunde arbeiten sowie Chips für die drahtlose Kommunikation mit einer Datenrate von über 50 Gigabites pro Sekunden, was der fünffachen Geschwindigkeit des neuen Kommunikationsstandards 5G entspricht.

Tomke Giedigkeit

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