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Lokales Räume für Dresdner Ableger der Universität der Vereinten Nationen bezugsfertig
Dresden Lokales Räume für Dresdner Ableger der Universität der Vereinten Nationen bezugsfertig
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18:35 09.09.2015
Die Uno eröffnet in Dresden ein Forschungsinstitut. Quelle: Archiv
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Ende Mai sollen die insgesamt 14 Büros übergeben, im Juni mit Möbeln, Telefonen und Computern ausgestattet werden.

„Dann wird zunächst ein kleines Team von Wissenschaftlern die Arbeit aufnehmen“, sagte Projektkoordinator Stephan Hülsmann der Nachrichtenagentur dpa.Später sollen rund 20 internationale Wissenschaftler an dem sogenannten Flores-Institut über die Nutzung der Ressourcen Wasser, Boden und Abfall forschen. „Das ist die grobe Richtung, über die genaue Ausrichtung entscheidet der Direktor“, erklärte Hülsmann. Wer den Posten übernimmt, ist bisher allerdings noch unklar.

In den kommenden Wochen soll über die Personalie entschieden werden.Das Dresdner Institut kooperiert vor allem mit seiner Partnereinrichtung in Maputo (Mosambik), aber auch mit Kanada oder Ghana. Zudem wird eine enge Zusammenarbeit mit der TU Dresden angestrebt, ab 2013 sollen etwa gemeinsame Masterstudiengänge angeboten werden. „Studenten erhalten dann einen doppelten Abschluss“, erklärte Hülsmann.Die UNU war einst als „akademischer Raum“ der Vereinten Nationen gegründet worden. Bisher ist die Universität in 13 Ländern präsent, darunter in Ghana, Venezuela, Malaysia und Island.

In Deutschland war Bonn bis dato einziger UNU-Standort. UNU-Institute werden aber nicht von den Vereinten Nationen finanziert. Dafür müssen die jeweiligen Länder aufkommen.Nach Angaben des Sächsischen Wissenschaftsministeriums wird das Dresdner UNU-Institut je zur Hälfte vom Bund und vom Land Sachsen mit jährlich rund 2,1 Millionen Euro finanziert. Der Freistaat stellt etwa die Räume im World-Trade-Center. „Die Gründung des Institutes wird für die TU Dresden eine Einbindung in das weltweite Netzwerk der UNU mit sich bringen und dadurch einen Gewinn an Reputation und internationaler Sichtbarkeit“, sagte Ministerin Sabine von Schorlemer (parteilos).

Christiane Raatz, dpa

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