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Lokales Radfahrer fordern mehr Platz auf Bischofsweg
Dresden Lokales Radfahrer fordern mehr Platz auf Bischofsweg
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15:29 12.04.2017
Die ADFC-Mitglieder zeigen die von ihnen geforderte Aufteilung der Straße mit einem Transparent.  Quelle: Hauke Heuer
Dresden

 Der ADFC Dresden hat am Mittwochvormittag mit einer ausgefallenen Aktion seine Forderung nach Radwegen auf dem Bischofsweg bekräftigt. Mehrere Mitglieder des Radfahrervereins positionierten sich mit einem breiten Banner kurz hinter der Kreuzung von Bischofsweg und Königsbrücker Straße. Der Verkehr wurde für wenige Minuten blockiert. Auf dem Banner sichtbar: Die Aufteilung von Fuß- und Radweg, Fahrbahn und Gleisverlauf, die der ADFC für angebracht hält.

„In den kommenden Monaten soll der Planantrag für die Umgestaltung des Bischofsweges eingereicht werden. Wir halten die bisherige Haltung der Verwaltung, die Radfahrer einfach weiterhin in den Mischverkehr zu schicken, für falsch. Dafür herrscht hier zuviel Verkehr“, sagt ADFC-Mitglied Michael Ton.

Nach den Vorstellungen des ADFC soll auf beiden Seiten der Fahrbahnen ein ein- bis eineinhalb Meter großer Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet werden. Dafür sollen Fahrbahn und Fußgängerweg Federn lassen. Die ansässigen Gastronomen könnten keine Tische mehr auf den Gehweg stellen. „Wir halten das Betreiben von Außengastronomie an dieser Stelle nicht für angebracht“, erklärt Ton und ergänzt, „die Fußgänger würden von der Neuregelung profitieren. Bisher weichen viele Radfahrer auf die Fußwege aus“.

Dass sich die Planung des Bischofsweges aufgrund der Einwände genauso lange hinziehen könnte wie auf der Königsbrücker Straße, glaubt Ton nicht.

Vor knapp zwei Wochen wurde eine Radfahrerin bei einem Unfall an der Kreuzung Rudolf-Leonhard-Straße schwer verletzt. In der Folge protestierten Radfahrer für eine Verbesserung der Verkehrssituation.

Von hh

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