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Lokales Prozess gegen „Gruppe Freital“ dauert länger als geplant
Dresden Lokales Prozess gegen „Gruppe Freital“ dauert länger als geplant
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13:23 30.06.2017
Die Angeklagten sitzen am 30.06.2017 in der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Dresden (Sachsen) zu Prozessbeginn im Verhandlungssaal. Quelle: dpa
Dresden

Der Prozess gegen die rechtsextreme „Gruppe Freital“ am Oberlandesbericht Dresden soll länger dauern als ursprünglich geplant. Der Vorsitzende Richter Thomas Fresemann schlug am Freitag eine Terminierung bis Februar 2018 vor. Ursprünglich war der letzte Verhandlungstag für den 22. Dezember angesetzt. Zugleich unterbrach Fresemann die Verhandlung für eine einmonatige Sommerpause. Der Prozess wird am 31. Juli fortgesetzt.

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Es ist der erste Terrorprozess der sächsischen Justiz: Sieben Männer und eine Frau stehen als mutmaßliche Mitglieder der „Gruppe Freital“ vor dem Oberlandesgericht Dresden. Der Generalbundesanwalt wirft ihnen die Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung vor. Hier gehts zum Themenspecial von DNN.de.

In dem Prozess wird sieben Männern und einer Frau im Alter zwischen 20 und 39 Jahren unter anderem die Bildung einer terroristischen Vereinigung, versuchter Mord und die Herbeiführung von Sprengstoffexplosionen vorgeworfen. Die „Gruppe Freital“ wird für fünf Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und politische Gegner im Jahr 2015 in Freital und Dresden verantwortlich gemacht. Der Prozess findet unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt.

Am Freitag wurde ein Sprengstoffexperte des Landeskriminalamtes als Zeuge vernommen. Er schilderte Ergebnisse einer Untersuchung, die Experten nach einem Sprengstoffanschlag auf das Auto eines Linke-Politikers in Freital vornahmen. Die Verteidigung eines Angeklagten bezweifelte erneut, dass die bei den Anschlägen benutzte Pyrotechnik von ihrer Sprengkraft her ausreichte, um Menschen zu töten.

dpa

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