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Lokales Protest gegen Primark in Dresden formiert sich
Dresden Lokales Protest gegen Primark in Dresden formiert sich
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17:23 09.09.2015
Die Primark-Filiale in Dresden. Quelle: Dominik Brüggemann
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Die irische Bekleidungskette Primark eröffnet am Donnerstag in Dresden die erste ostdeutsche Filiale in der Dresdner Centrum Galerie. Primark kennzeichnet sich durch extrem günstige Waren aus, die in besonders großen Läden verkauf werden.

In Dresden beschäftigt der Konzern künftig über 500 Angestellte, davon etwa 25 Prozent in Vollzeit, wie Wolfgang Krogmann, Primark Director für Deutschland und Österreich, im DNN-Interview mitteilte. Via Facebook lädt unter anderem die Micha-Iniative und das Entwicklungspolitische Netzwerk Dresden zum Protest vor der Centrum Galerie ein. Ganztägig planen die Organisatoren eine Klamottentauschparty und ein Repair-Café für defekte Kleiderteile. „Fast-Fashion – ein Synonym für untragbare Arbeitsbedingungen, Ressourcenverschwendung und Umweltverschwendung unserer Wegwerf-Gesellschaft. Anlässlich der Primark-Eröffnung in Dresden möchten wir zeigen, welche Alternativen es bei der Wahl der Kleidung gibt“, so das Anliegen der Organisatoren. Weitere Veranstaltungen im Facebook-Netzwerk planen ebenfalls alternative Aktionen vor Ort. Sie kritisieren die billigen Preise, die aus ihrer Sicht unfaire Löhne in den Herstellungsländern bedingen. 

Nach Primark-Angaben werden die Textilien unter fairen Bedingungen der Arbeiter hergestellt. In Dresden teilte das Arbeitsamt mit, dass die Eröffnung spürbare Auswirkungen auf die hiesige Arbeitslosenquote habe. Zur Eröffnung rechnen die Mitarbeiter der Filiale mit einem Besucheransturm.

dbr

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