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Lokales Probleme mit dem Kran: Ersatzbaum für Dresdner Striezelmarktfichte soll erst Sonntagmittag eintreffen
Dresden Lokales Probleme mit dem Kran: Ersatzbaum für Dresdner Striezelmarktfichte soll erst Sonntagmittag eintreffen
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17:50 09.09.2015
Quelle: Stadt Dresden

Wie Barbara Knifka von der Stadt Dresden auf Anfrage von DNN-Online mitteilte, hätte es Probleme beim Fällen der Fichte gegeben. Der am Abhang stehende Baum macht es den Arbeitern schwer, den Kran richtig zu positionieren. Man habe beschlossen, die Arbeiten am Sonntagmorgen mit mehr Stabilisierungstechnik fortzusetzen, so die Stadtverwaltung.

Am Samstagmorgen hatte ein Zwischenfall beim Abtransport des ursprünglichen Weihnachtsbaumes für Aufregung gesorgt. Eine kurzer Knack und aus war der Traum von glitzernden Tannenbaum auf dem Dresdner Striezelmarkt. Der Stamm der für den 580. Dresdner Striezelmarkt vorgesehenen Kammfichte aus Kreischa brach am Samstag gegen 8.30 Uhr. Die Fichte hing bereits am Kran und sollte auf den Transporter gelegt werden. In einer Höhe von etwa 13 Metern gab ein Frostriss nach.

Sigrid Förster vom Dresdner Marktamt vor Ort: "Erst einmal sind wir sehr froh, dass keiner der Mitarbeiter zu Schaden kam. Der Baum wiegt immerhin fünf Tonnen. Natürlich sind wir sehr traurig, diesen stolzen Baum nun nicht mehr auf dem Dresdner Striezelmarkt präsentieren zu können. Wir haben aber schnell eine Alternative gefunden. Der neue Baum kommt aus Klipphausen". Der Retterbaum kam zwar unter die ersten Zehn beim Baumcasting, für einen der vorderen Plätze reicht es nicht. Unter die ersten Drei schaffte er es damals nicht, weil er an einem Hang steht.

Der Klipphausener Baum benötigt nach Stadtangaben keine zusätzlichen Straßensperrungen. Das wäre bei dem zweitplazierten Baum in Dresden-Langebrück der Fall und würde deshalb zusätzlich Zeit kosten. Für den logistischen Aufbau des Dresdner Striezelmarktes sei der Baum in der Marktmitte besonders wichtig, so die Verwaltung.

jv

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