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Lokales Problem Busparkplätze für das Kraftwerk Mitte ist vom Tisch
Dresden Lokales Problem Busparkplätze für das Kraftwerk Mitte ist vom Tisch
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09:34 23.06.2016
Die gelb eingefärbte Fläche auf unserem Archivfoto ist das Gleisdreieck, in dem die Parkplätze für das Kraftwerk Mitte entstehen. Quelle: Foto: Archiv
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Dresden

Die Lösung ist ganz simpel: Die Busparkplätze für das Kraftwerk Mitte werden im benachbarten Gleisdreieck gebaut. Damit schrammt Dresden an einer schlimmen Blamage vorbei. Denn wenn es keine Lösung gegeben hätte, wäre dem 92 Millionen Euro schweren Neubau keine Betriebserlaubnis erteilt worden.

Drei Busparkplätze im unmittelbaren Umfeld des Theaterneubaus sind Gegenstand der Baugenehmigung. Doch weil das Kraftwerk Mitte mitten im einem Wohngebiet liegt, konnten die Haltestellen am Wettiner Platz und in der Alfred-Althus-Straße nicht eingerichtet werden. Auf dem Kraftwerksgelände selbst ist der Platz knapp bemessen. Es gilt Rettungswege und Feuerwehrzufahrten freizuhalten. An der Könneritzstraße würden Busparkplätze mit dem Straßenverkehr in Konflikt geraten, nicht anders wäre es an der Schweriner Straße.

„Die Busparkplätze werden im Gleisdreieck angeordnet“, erklärte jetzt Frank Neuber, der als Prokurist bei den Dresdner Stadtwerken (Drewag) das Gelände des Kraftwerks Mitte betreut. Im Gleisdreieck hinter den Bahngleisen an der Könneritzstraße entstehen ohnehin die Besucherparkplätze für die Staatsoperette und das Theater Junge Generation, dort werden nun auch die drei Busparkplätze errichtet.

Vom Gleisdreieck sind es 250 Meter bis zum Eingang der beiden Spielstätten in der Theatergasse. An der Könneritzstraße soll eine Fußgängerampel installiert werden, die dafür sorgt, dass die Theaterbesucher die vielbefahrene Straße sicher überqueren können.

Axel Walther, Geschäftsführer der für den Bau der Theater verantwortlichen Kommunalen Immobilien Dresden GmbH & Co KG, äußerte sich zufrieden über die gefundene Lösung. „Alle Handelnden haben intensiv daran gearbeitet. Es gab sehr viele Vorschläge und Ideen. Wir sind froh, die geforderten Busparkplätze anbieten zu können.“

Von Thomas Baumann-Hartwig

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