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Lokales Premiere für den Mobilitätspunkt-Punkt – 27 weitere sollen Folgen
Dresden Lokales Premiere für den Mobilitätspunkt-Punkt – 27 weitere sollen Folgen
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12:44 24.09.2018
Am Freitag wurde am Pirnaischen Platz der erste Mobilitätspunkt eingeweiht. Bus und Bahn treffen auf Leihräder und –Automobile. Quelle: Foto: Dietrich Flechtner
Dresden

Das eigene Auto ist bequem – aber auch teuer, klimaschädlich und verstopft zu den Stoßzeiten Dresdens Straßen. Damit mehr Menschen die bereits vorhandenen Sharing- und öffentlichen Nahverkehrsangebote nutzen, hat Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Die Grünen) Dresdens ersten Mobi-Punkt eröffnet. Auf dem Pirnaischen Platz sollen unter Federführung der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ab sofort die einzelnen Puzzleteile Rad- und Autosharing mit Bus- und Bahnhaltestellen kompakt verknüpft werden. „Unser Ziel ist es, die private Kfz-Motorisierung und -Nutzung zu senken“, sagt Schmidt-Lamontain.

An dem Nahverkehrsknotenpunkt mit sechs Straßenbahn- und zwei Buslinien stehen nun zwölf Leihfahrräder und vier Leihautos des Anbieters „TeilAuto“ bereit. Außerdem bietet die Drewag am ersten Mobi-Punkt zwei Ladesäulen für E-Autos und eine öffentliche Fahrradpumpe.

DVB-Kunden können mit ihrer Chipkarte ein Auto ausleihen, nachdem sie sich einmalig im Kundencenter dafür registriert haben. Bis zum Jahresende soll eine App fertig sein, die alle Angebote bündelt. Im nächsten Jahr soll sich auch das jetzige Outfit der Leihfahrräder ändern – in die neue Marke „MOBIbike“.

Für fünf weitere Mobi-Punkte am Bahnhof Mitte, am Wasaplatz, am Fetscherplatz, in Altpieschen sowie an der P+R-Anlage Prohlis ist bereits Fördergeld eingetroffen. In den nächsten drei bis vier Jahren soll die Zahl der Mobi-Punkte auf insgesamt 28 steigen.

Der bauliche Aufwand für den ersten Mobi-Punkt am Pirnaischen Platz beläuft sich auf rund 345 000 Euro. Rund 73 000 Euro hat die DVB aus der nationalen Klimaschutzinitiative im Rahmen einen EU-Projektes dazubekommen.

„Dresden hat das Ziel, zwischen 2005 und 2030 40 Prozent an Treibhausgasen einzusparen“, sagt Ina Helzig, Leiterin des Klimaschutzstabs. In Dresden verursacht der Verkehr rund 30 Prozent aller städtischen CO2-Emissionen. „Bisher sind hier leider kaum Rückgänge zu verzeichnen“, berichtet Helzig. Das soll sich nun ändern.

Von Tomke Giedigkeit

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