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Prager Straße wird zur straßenmusikfreien Zone

Dresdner Baubürgermeister stellt Pläne vor Prager Straße wird zur straßenmusikfreien Zone

Schluss mit laut! Die Stadt will die Straßenmusik wieder reglementieren und legt Pläne vor, die durchaus mutig sind: So soll die Prager Straße von Karstadt bis Centrum Galerie als Auftrittsort tabu sein. Auch die Schlossstraße und das Georgentor sollen von Straßenmusik befreit werden.

Ausgelärmt: Hier dürften die „Künstler“ die Nerven ihrer Mitmenschen nicht mehr strapazieren.

Quelle: DNN

Dresden. Das ist dann aber mal mutig: Wenn es nach Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) geht, dann wird die Prager Straße zwischen Karstadt und Centrum Galerie zur straßenmusikfreien Zone. Auch auf der Schlossstraße und unter dem Georgentor soll Straßenmusik künftig tabu sein. Schmidt-Lamontain stellte jetzt beim „Runden Tisch“ des City Managements Dresden seinen Entwurf für die neuen Spielregeln bei Straßenkunst und -musik vor: Danach wird die Innenstadt vom Albertplatz bis zum Hauptbahnhof in Planquadrate eingeteilt, in denen Künstler auftreten dürfen. Dabei wechseln sich Zonen mit ruhiger und Zonen mit lauter Kunst ab. So soll dem Ruhebedürfnis der Anlieger Genüge getan werden.

Straßenkünstler können einzelne Auftrittszonen buchen, aber vom 1. April bis 31. Oktober nur eine einzige Zone pro Tag. Damit entfallen die für Anlieger nervigen Auftritte der immer gleichen Künstler. Von November bis März dürfen die Musiker zweimal pro Tag in einem Planquadrat auftreten. Die Auftritte müssen genehmigt werden. Wer auftreten will, muss seine Personalausweis-Nummer angegeben. Bei Gruppen mit zwei bis fünf Mitgliedern müssen auch die anderen Musikanten ihre Ausweisnummern mitteilen, damit sich nicht eine Gruppe per Mehrfachanmeldungen Genehmigungen erschleichen kann. Gruppen ab sechs Personen benötigen eine Sondernutzungserlaubnis für Auftritte.

Gewerbetreibenden, Händlern und Mitarbeitern von Büros gehen die Pläne nicht weit genug: Sie fordern eine Regulierung der Lautstärke und ein Verbot von Verstärkern sowie lärmintensiven Instrumenten. Schmidt-Lamontain versprach, die Forderungen zu prüfen. Er will seine Pläne in zwei bis drei Wochen in die Gremien des Stadtrats einreichen, der die Spielregeln beschließen muss.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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