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Lokales Prager Straße auf Platz 12
Dresden Lokales Prager Straße auf Platz 12
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14:57 15.09.2017
Platz 12 unter den deutschen Einkaufsmeilen: die Prager Straße. Quelle: imago/Sven Ellger
Dresden

Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 7412 Passanten pro Stunde landet die Prager Straße auf Platz 12 unter den frequenzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands. Das hat der Immobiliendienstleister BNP Paribas Real Estate ermittelt. Wie Sprecherin Melanie Engel erklärte, hat das Unternehmen 95 Einkaufsstraßen in 27 Städten untersucht. Auf dem ersten Platz liegt die Kaufingerstraße in München mit 12 832 Passanten pro Stunde. Über 10 000 Passanten kommen auch die Schildergasse in Köln und die Zeil in Frankfurt/Main.

Im Osten Deutschlands kann – von der Tauentzienstraße in Berlin abgesehen – keine Einkaufsstraße der Prager Straße das Wasser reichen. Die Petersstraße in Leipzig folgt abgeschlagen mit 6050 Passanten pro Stunde auf Rang 16, der Anger in Erfurt liegt mit 4319 Fußgängern auf Rang 27. Vor wenigen Jahren rangierte die Prager Straße noch im oberen Mittelfeld. Mit der neu konzipierten Centrum Galerie und dem neu gebauten Prager Carrée sei nun ein deutlicher Schritt nach vorn zu verzeichnen.

Die hohe Passantenfrequenz lassen sich die Einzelhändler etwas kosten. Auf der Prager Straße liegen die Spitzenmieten laut Engel bei 100 Euro pro Quadratmeter. Kein Vergleich zu München, wo bis zu 370 Euro pro Quadratmeter fällig werden. Engel traut der Prager Straße den Sprung unter die ersten Zehn in naher Zukunft zu. Mit dem sanierten Gebäude Prager Straße 4 entstehe gerade ein neuer Anziehungspunkt.

Der Immobiliendienstleister habe auch die Frequenz auf der Schloßstraße gemessen und 3642 Passanten pro Stunde gezählt. Damit reiht sich diese Einkaufsstraße auf Rang 69 ein. Hier liegen die Spitzenmieten laut der Unternehmenssprecherin bei 75 Euro pro Quadratmeter. Die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen sei in Dresden anhaltend gut. Besonders aus der Systemgastronomie, die in der Dresdner Innenstadt noch nicht so stark vertreten sei, kämen verstärkt Anfragen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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