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Lokales Polizei klärt rassistische Gewalttat auf
Dresden Lokales Polizei klärt rassistische Gewalttat auf
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18:01 11.02.2018
Die Bilder aus der Überwachungskamera waren am Fahndungserfolg beteiligt. Quelle: dpa
Dresden

Ermittlungserfolg für die Kriminalisten der Staatsschutzabteilung der Dresdner Polizei: Wie die Beamten am Wochenende mitteilten, konnten sie fünf Dresdner im Alter von 19 bis 28 Jahren als Täter eines rassistischen Angriffs auf einen jungen Afrikaner in einer Straßenbahn überführen. Das Quintett wird sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen, so die Polizeibeamten.

Am frühen Morgen des 14. Oktober befand sich der 18-jährige Afrikaner auf dem Weg zur Arbeit in einem Krankenhaus in einer Straßenbahn der Linie 2. An der Rennplatzstraße stieg eine Gruppe junger Männer ein. Diese begannen damit, den jungen Mann aus Benin wegen seiner Herkunft zu beleidigen. Der 18-Jährige wollte aussteigen, wurde aber von einem der Täter in den Nacken geschlagen.

Am Straßburger Platz konnte der Afrikaner dann doch aussteigen, doch die Gruppe verfolgte ihn, einzelne Täter prügelten auf den 18-Jährigen ein. Erst als der junge Mann in eine andere Straßenbahn steigen konnte, ließen die Schläger von ihm ab. Der Afrikaner erlitt Verletzungen im Kopfbereich, die er an seiner Arbeitsstelle medizinisch versorgen lassen musste.

Die Polizei hatte mit den Bildern aus den Überwachungskameras der Straßenbahn nach den Tätern gefahndet, die Fangesänge aus dem Umfeld von Dynamo Dresden intoniert haben sollen. Jetzt hat die Fahndung zum Erfolg geführt. Nähere Angaben zu den Tätern, ihrem Umfeld und möglichen Vorstrafen machte die Polizei noch nicht. Haftbefehle gegen einzelne oder mehrere Tatverdächtige wurden von den Ermittlern nicht beantragt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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