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Lokales Pöbelrentner von Dresden muss ins Gefängnis
Dresden Lokales Pöbelrentner von Dresden muss ins Gefängnis
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18:57 02.02.2018
Quelle: dpa-Zentralbild
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Dresden

Heinrich S. ist Dauergast bei Gericht, mehrfach vorbestraft, saß schon oft im Gefängnis, aber irgendwie zieht es ihn immer wieder in die hehren Hallen der Justiz. Dabei könnte sich der 70- Jährige doch nun endlich ein anderes Hobby suchen – aber er kann es nicht lassen. Zuletzt saß der Angeklagte, der die deutsche und polnische Staatsbürgerschaft besitzt, in Polen im Gefängnis.

Jetzt muss er Quartier in einer sächsischen JVA nehmen. Wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde er jetzt wieder einmal vom Amtsgericht verurteilt – ein Jahr und vier Monate ohne Bewährung. Die Anklage war sehr umfangreich – aber eigentlich läuft alles, und das seit Jahren, nach einem Schema ab: funktioniert etwas nicht so, wie er es will, setzt es erst bösartigste Beleidigungen (die kann man gar nicht aufschreiben) und dann Prügel.

Heinrich S. hatte Besucher des Arnhold-Bades beschimpft und verprügelt, einen Kunden in einem Supermarkt beleidigt und in ein Warenregal gestoßen und im Juli 2015 und Januar 2016 zwei Männer attackiert und ihnen mehrere Faustschläge verpasst haben. Rückten nach seinen rüden Attacken Polizeibeamte an, wurde diese aufs übelste beleidigt. Und eine Fahrerlaubnis braucht er generell nicht – zumindest ist der 70-Jährige der Meinung.

Dreizehn Anklagen verlas die Staatsanwaltschaft insgesamt. Allerdings bescheinigte ein Gutachten dem 70-Jährigen eine paranoide Erkrankung, deshalb könnte seine Steuerungsfähigkeit teilweise vermindert gewesen sein. Das rechnete das Gericht zu seinen Gunsten, sonst wäre die Strafe noch höher ausgefallen.

Von Monika Löffler

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