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Plakatkampagne gegen Kinderarmut

LINKE Plakatkampagne gegen Kinderarmut

Am Freitag wurde die Plakataktion gegen Kinderarmut von der sächsischen Linksfraktion gestartet. Rico Gebhardt, Dietmar Bartsch und die parlamentarische Geschäftsführerin Sarah Buddeberg enthüllten das neue Plakat.

Dietmar Bartsch, Sarah Buddeberg und Rico Gebhardt (v.l.) posieren vor dem neuen Plakat.

Quelle: Marie Zoë Vanherpe

Dresden. Am Freitag wurde die Großflächen-Plakataktion gegen Kinderarmut von der sächsischen Linksfraktion gestartet. Im Beisein der Fraktionsvorsitzenden Rico Gebhardt und Dietmar Bartsch und der parlamentarischen Geschäftsführerin Sarah Buddeberg wurde das neue Plakat enthüllt. Mit dem Motiv: „150.000 Kinder in Sachsen leben in Armut. Aufwachen, Herr Tillich!“ erhoffen sich die Politiker der LINKE, Sachsen Regierung erneut auf dieses brisante Thema hinzuweisen. In ganz Sachsen sollen bis zum 3. April 180 von diesen Plakaten zu sehen sein.

In Deutschland muss mittlerweile jedes fünfte, in Sachsen sogar jedes vierte Kind in Armut aufwachsen. DIE LINKE will sich daher für mehr Kindergeld und eine Kindergrundsicherung einsetzen. „Das ist ein Thema, das uns sehr am Herzen liegt. Dass so viele Kinder in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen müssen, ist völlig inakzeptabel und ein großer Skandal. Jedes Kind ist gleich viel wert und sollte mit den gleichen Chancen aufwachsen“, so Bartsch.

Bereits am 15. Oktober vergangenen Jahres stellten DIE LINKE auf ihrer Tagung in Schwerin Kinderarmut als einen besonderen Schwerpunkt ihrer Agenda vor. Da Sachsen mindestens 150.000 arme Kinder zählt, strebt die Linksfraktion nun einen Fünf-Jahres-Plan an, um dem Einhalt zu gebieten. „Das Vorhaben aktiv gegen Kinderarmut anzugehen, fiel in allen Bundesländern auf fruchtbaren Boden. Unser Ziel ist eine Kindergelderhöhung und eine Kindergrundsicherung, die 560 Euro betragen soll“, so Bartsch weiter.

Die Staatsregierung soll sich daher auf Bundesebene gegen Kinderarmut einsetzen, um dieses Problem in der Zukunft einzudämmen. Dietmar Bartsch hat dafür im Dezember letzten Jahres ein Netzwerk ins Leben gerufen. Zusammen mit Sachverständigen, Kindern und Jugendlichen will man im kommenden Juni einen ersten Zwischenbericht vorlegen. „Die Armutsquote von Kindern und Jugendlichen ist hierzulande deutlich höher als in den skandinavischen Ländern, aber auch als in Tschechien oder Zypern – das müssen wir ändern, damit alle Kinder in Deutschland eine gute Perspektive für Bildung und Beruf haben“, erklärt Bartsch.

Von Marie Zoë Vanherpe

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