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Lokales Pläne für Sendemast im Wald zwischen Loschwitz und Rochwitz verunsichern Anwohner
Dresden Lokales Pläne für Sendemast im Wald zwischen Loschwitz und Rochwitz verunsichern Anwohner
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23:21 09.09.2015
Im Wald zwischen Loschwitz und Rochwitz nahe der Krügerstraße will E-Plus eine Sendemasten aufstellen, um den Handyempfang zu verbessern. Grafik: Alexander Eylert

Die Unternehmensvertreterin Michaela Timm stellt die Pläne dazu in der vergangenen Woche dem Ortsbeirat Loschwitz vor.

Der 40 Meter hohe Mast soll mit drei UMTS Antennen bestückt werden und die Gebiete Rochwitz und Wachwitz versorgen. Hier könne bisher kein guter Handyempfang gewährleistet werden und E-Plus suche bereits seit zehn Jahren nach einem geeigneten Standort, so Timm.

Obwohl die E-Plus-Vertreterin mehrfach beteuerte, dass die gesetzlichen Vorgaben mehrfach unterschritten werden, die Bundesnetzagentur dem Standort eine Genehmigungsbefähigung bescheinigt und die nächsten Wohnhäuser in Loschwitz mehrere hundert Meter entfernt stehen, äußerten viele Bürger ihren Unmut über das Vorhaben. Die Anwohner haben Angst vor gesundheitlichen Folgen des Sendemastes, wie Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen. Ein Loschwitzer Bürger meldete sich zu Wort und diskutierte die Möglichkeit, dass die Metallkonstruktion zusätzliche Blitzschläge im Wohngebiet provozieren könnte.

Auch einige Ortsbeiräte stehen dem Bauvorhaben skeptisch gegenüber. Cornelia Munzinger-Brandt (Bündnis 90/Die Grünen) bemängelte, dass E-Plus nicht genügend Informationen über die Strahlenbelastung in den Wohngebieten zur Verfügung stellen würde und die zur Verfügung gestellten Fotos, welche die Sichtbarkeit des Mastes mit Hilfe einer Hebebühne darstellen sollen, nicht aus genügend Winkeln aufgenommen wurden. Der Mast soll vom Elbtal aus gar nicht zu sehen sein und aus Richtung Rochwitz gesehen zehn Meter über die Baumwipfel ragen.

Das Projekt befindet sich derzeit noch in der Planung. Ob und wann der Sendemast aufgestellt wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.01.2013

hh

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