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Pinguin-Café im Dresdner Zoo fast rohbaufertig

Neubau bietet 420 Gästen Platz Pinguin-Café im Dresdner Zoo fast rohbaufertig

Das neue Pinguin-Café im Zoo nimmt langsam, aber sicher Gestalt an: Der vier Meter hohe Rohbau ist so gut wie fertig. „Im Oktober wollen wir das Haus dicht haben, so dass mit dem Innenausbau begonnen werden kann“, umreißt Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena den Zeitplan.

Im April kommenden Jahres soll das Pinguin-Café dann eröffnen.

Quelle: Visualisierung Zoo Dresden

Dresden. Das neue Pinguin-Café im Zoo nimmt langsam, aber sicher Gestalt an: Der vier Meter hohe Rohbau ist so gut wie fertig, gerade tun die Dachdecker ihr Werk, die Fenster sollen demnächst an die Reihe kommen. „Im Oktober wollen wir das Haus dicht haben, so dass mit dem Innenausbau begonnen werden kann“, umreißt Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena den Zeitplan. Im April kommenden Jahres soll das Pinguin-Café dann eröffnen. Alles in allem 1,2 Millionen Euro kostet der Neubau.

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Das neue Pinguin-Café im Zoo nimmt langsam, aber sicher Gestalt an: Der vier Meter hohe Rohbau ist so gut wie fertig.

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Das 250 Quadratmeter große Selbstbedienungs-Café verfügt über eine geschwungene Form und große Fenster, die sich im Sommer aufschieben lassen. 120 Gäste, mehr als doppelt so viele wie im alten Pavillon, sollen darin Platz finden. Das Dach wird knapp vier Meter über das Gebäude hinaus ragen, so dass es auch den Zoo-Besuchern auf der Terrasse Schatten spenden kann. Definitiv zu eng am Haus steht allerdings der kleine Spielplatz für die Kinder. „Den werden wir verlegen müssen“, meint Ukena. Auf der Terrasse wird es eine Schirmbar mit Theke ähnlich wie im Schillergarten geben. 300 Gäste können dort gleichzeitig Platz bekommen. Sowohl von drinnen als auch von draußen sollen sie den Humboldt-Pinguinen beim Schwimmen zuschauen können. „Fünf junge Pinguine, drei Weibchen und zwei Männchen, haben wir im Moment“, berichtet Kurator Matthias Hendel. Ein Pärchen habe sogar gebrütet, damit sei eigentlich noch gar nicht zu rechnen gewesen. „Es sind tatsächlich zwei kleine Pinguine geschlüpft, die beiden haben allerdings die ersten Tage nicht überlebt“, fügt Hendel hinzu. Der Anfang sei nun aber gemacht.

Wie berichtet hatte die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit Anfang des Jahres einen Antrag zur Rettung des alten Pinguin-Cafés als Zeugnis für die Architektur der DDR-Moderne gestellt. Die Stadt willigte ein und stellte 40 000 Euro für den Abbau und den Transport des nicht denkmalgeschützten Pavillons zur Verfügung. Der desolate Bau aus DDR-Zeiten war dann im März zerlegt und im Lapidarium der Stadt an der Nürnberger Straße eingelagert worden. Er soll an einer anderen Stelle in Dresden wieder aufgebaut werden.

Der Flachbau mit dem Glaskörper und dem markant gezackten Dach wurde im Juli 1973 eröffnet. Er bot knapp 50 Plätze im Gebäude und etwa 200 Plätze auf der Terrasse. Im Inneren gab es einen 20 Meter langen Wandfries, der Pinguine am Südpol zeigte. Eine Aluminiumarbeit vom Helmut Schmitt diente als Raumteiler. Die Einrichtung des Cafés sei eines der letzten Projekte gewesen, die Dresdens legendärer Zoodirektor Wolfgang Ullrich angestoßen hatte.

Von Katrin Richter

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