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Lokales Pieschener fordern sechs neue Zebrastreifen
Dresden Lokales Pieschener fordern sechs neue Zebrastreifen
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12:01 17.05.2018
An sechs Stellen in Pieschen sollen nach dem Willen des Ortsbeirats Zebrastreifen auf die Fahrbahn. Quelle: Dietrich Flechtner/Archiv
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Dresden

20 neue Zebrastreifen sollen bis Oktober diesen Jahres in Dresden entstehen. Das fordert ein gemeinsamer Antrag der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit, der nach Vorberatung in allen Ortsbeiräten und Ortschaftsräten Ende August vom Stadtrat beschlossen werden soll. Auf der Vorschlagsliste findet sich keine Pieschener Straße, wie der Ortsbeirat des Stadtteils auf seiner jüngsten Sitzung bemängelte.

Das änderte das Gremium auf Vorschlag von SPD-Ortsbeirat Stefan Engel. Demnach wird nun auch für den S-Bahn-Haltepunkt Pieschen – eventuell in Kombination mit einer Mittelinsel und in Absprache mit den Dresdner Verkehrsbetrieben –, für die Rehefelder Straße auf Höhe der Robert-Matzke-Straße, für die Kreuzungsdreiecke Industriestraße/Kopernikusstraße/Am Trachauer Bahnhof sowie Hubertusstraße/Riesaer Straße/Volkersdorfer Straße, für die Erfurter Straße auf Höhe des neuen Schulcampus’ und die Mohnstraße zwischen Leipziger Straße und Altpieschen ein Zebrastreifen gefordert. Nach Aussage der Verwaltung will man im Straßen- und Tiefbauamt jeden einzelnen Vorschlag – so er vom Stadtrat beschlossen wird – prüfen, was angesichts der in Deutschland relativ komplizierten Regularien seine Zeit dauern dürfte.

Unklar ist die Finanzierung, wie CDU-Ortsbeirätin Rotraud Sawatzki kritisiert. Die Aufwendungen müssten eigentlich in den Haushalt 2019/2020 geschrieben werden, meint sie. Laut Antrag solle das Straßen- und Tiefbauamt auf das normale Budget für Verkehrssicherung zurückgreifen, aber man könne diesen Passus auch noch ändern, antwortete Einbringer Martin Schulte-Wissermann, Piraten-Stadtrat und Linke-Fraktionsmitglied. Unklar ist zudem, wie die in der Vorlage ebenfalls geforderte Öffentlichkeitskampagne zur Bekanntmachung der Zebrastreifen finanziert werden soll. Dafür müsste eine externe Agentur beauftragt werden, heißt es aus dem Rathaus. Sofern das Geld dafür bereitgestellt werde.

Von uh

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