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Peta fordert Zoo Dresden auf Schneeleoparden-Zucht zu stoppen

Raubkatzen Peta fordert Zoo Dresden auf Schneeleoparden-Zucht zu stoppen

Die Tierschutzorganisation Peta fordert den Zoo Dresden auf, die Zucht von Schneeleoparden zu beenden. Grund ist die Einschläferung von drei Jungtieren, die an der unheilbaren Augenkrankheit Kolobom litten. Wie der Zoo am Montag mitteilte, wurden die Schneeleoparden-Welpen im Alter von nur vier Wochen eingeschläfert.

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Symbolbild: Ein junger Schneeleopard in einem englischen Zoo. Das Dresdner Trio wurde nicht der Öffentlichkeit präsentiert.

Quelle: dpa

Dresden. Die Tierschutzorganisation Peta fordert den Zoo Dresden auf, die Zucht von Schneeleoparden zu beenden. Grund ist die Einschläferung von drei Jungtieren, die an der unheilbaren Augenkrankheit Kolobom litten. Wie der Zoo am Montag mitteilte, wurden die Schneeleoparden-Welpen im Alter von nur vier Wochen eingeschläfert.

„Der Zoo Dresden muss endlich einsehen, dass Schneeleoparden in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können“, sagt Biologin und Zooreferentin von Peta, Yvonne Würz. Schneeleoparden leben im asiatischen Hochgebirge, wobei ihre Reviere rund 30 Quadratkilometer umfassen. Nach Aussage von Peta ist es nicht möglich im Zoo herangewachsene Tiere wieder auszuwildern.

Momentan gibt es noch etwa 6 000 freie Schneeleoparden, die vom Aussterben bedroht sind. Auch viele Zuchtversuche in Zoos schlugen in jüngerer Vergangenheit fehl. Nach Angaben der Tierrechtsorganisation erkrankten bis 2012 66 Jungtiere in weltweit 22 Zoos an der Augenkrankheit Kolobom. Zuletzt starb ein Drillingswurf der weiß-grauen Raubkatzen durch unterschiedliche Krankheiten 2012 im Leipziger Zoo.

Von tg

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