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Lokales Pegida: Schlechter Start ins neue Jahr
Dresden Lokales Pegida: Schlechter Start ins neue Jahr
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21:34 04.01.2016
Quelle: D. Flechtner
Dresden

An der Pegida-Demonstration am Montagabend beteiligten sich nach Angaben der Forschungsgruppe „Durchgezählt“ 3500 bis 4000 Menschen und damit etwa 2000 Personen weniger als bei der vorangegangenenen Veranstaltung am 21. Dezember. Etwa 140 Personen nahmen an der Gegendemonstration der Initiative Gepida teil und versuchten unweit der Hofkirche, die Redebeiträge der Rechtspopulisten mit Sprechchören zu übertönen.

Eindrücke der Dresdner Pegida-Demo am 4. Januar in Dresden

Der Ire Peter O‘Loughlin, Mitbegründer der im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen rechtspopulistischen Partei Identity Ireland, trat als Gastredner auf und beschwor auf der Bühne die Einigkeit der patriotischen Bewegungen in Europa. Ein weiterer Gastredner von Pegida-Nürnberg kündigte an, dass sich Pegida „dem Feind entgegenstellen und siegen“ werde, um anschließend gemeinsam mit den Teilnehmern der Auftaktkundgebung einen Eid auf die deutsche Verfassung abzulegen. Der Marsch der Asylgegner durch die Dresdner Innenstadt verlief ohne größere Vorkommnisse. In der kommenden Woche will Pegida pausieren.

hh

Nach der Kritik der Neustädter Ortsbeiräte am Ordnungsamt bestätigt die Dresdner Stadtverwaltung nun eine Ausdünnung der BRN. Laut einer Sicherheitsanaylse der Straßenparty sei es an manchen Punkten im Festgelände so eng, dass Lebensgefahr bestehe.

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Mario Adorf erhält den Dresdner St. Georgs Orden. Der Semperopernballverein würdigt damit nach eigenen Angaben das Lebenswerk des 85-jährigen Schauspielers, Entertainers und Autors. Adorf wird den Preis beim 11. Semperpernball am 29. Januar persönlich in Dresden entgegennehmen.

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Der schlechte Ruf von Dresden hat einen Namen: Pegida. Davon sind fast alle Dresdner überzeugt, die im Rahmen des aktuellen DNN-Barometers befragt worden sind.

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