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Peggy Györkös engagiert sich für Kinder- und Jugendhospizdienst

Verein sucht Ehrenamtliche Peggy Györkös engagiert sich für Kinder- und Jugendhospizdienst

Wertvoll investierte Lebenszeit nennt Peggy Györkös das, was sie mehrmals in der Woche ehrenamtlich tut. Die 39-Jährige engagiert sich für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Dresden und steht lebensverkürzt erkrankten Kindern und Jugendlichen zur Seite.

Peggy Györkös

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Wertvoll investierte Lebenszeit nennt Peggy Györkös das, was sie mehrmals in der Woche ehrenamtlich tut. Die 39-Jährige engagiert sich für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Dresden und steht lebensverkürzt erkrankten Kindern und Jugendlichen zur Seite. Der Tod ist dabei ständiger Begleiter.

Anfang des Jahres hat Peggy Györkös mit dem Ehrenamt begonnen, sie betreute zunächst den Bruder eines erkrankten Kindes. „Gesucht wurde jemand, der Fußball spielt und ständig in Bewegung ist. Da dachte man natürlich sofort an mich“, erzählt die sportliche Dresdnerin. Jeden Sonnabend war sie dann Teil der betroffenen Familie – als Ansprechpartner und Spielkamerad. Und später auch als Trauerbegleitung, denn nur wenig später musste sich die Familie von ihrem kranken Kind verabschieden.

Heute besucht sie mehrmals in der Woche einen Jungen, der die meiste Zeit im Krankenhaus verbringen muss. „Er darf aus seinem Zimmer nicht raus, was natürlich für Langeweile sorgt. Da sind meine Besuche eine willkommene Abwechslung“, sagt die 39-Jährige. Anders als die Eltern, die die lange Krankheitsgeschichte miterleben mussten, kann Peggy Györkös ganz unverkrampft mit ihren Schützlingen umgehen, kann mit ihnen ehrlich lachen und Spaß haben. „Das ist toll für die Kinder.“

Und auch für 39-Jährige selbst. „Es ist die beste Zeit, die ich habe. Wenn ich zwei Stunden bei den Kindern bin, schalte ich komplett ab. Ein Teil ihres Lebens zu sein, solange es eben dauert, ist Luxus für mich. Ich gehe immer mit einem guten Gefühl“, sagt sie. Auch, wenn es manchmal schwierig wird. Denn der Tod ist bei diesem Dienst ein unvermeidliches Thema. „Es bleibt unerklärlich und falsch, wenn Kinder sterben. Aber damit sollte man sich auseinandersetzen. Unsere Aufgabe ist es, die Familien zu unterstützen.“

Das Team des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes sucht weitere Ehrenamtliche, die sich wie Peggy Györkös engagieren möchten. Voraussetzung dafür ist ein Vorbereitungskurs, der im März 2018 beginnt. Interessierte aus Dresden und Umgebung können sich am 29. November und am 11. Januar – jeweils um 19 Uhr – in der Nicolaistraße 28 unverbindlich über die Kursinhalte und die Arbeit des Vereins informieren.

Von Christin Grödel

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