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Lokales Parkplatz für Elektromobile – In Dresden keine Zukunftsmusik mehr
Dresden Lokales Parkplatz für Elektromobile – In Dresden keine Zukunftsmusik mehr
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15:25 06.12.2018
Symbolbild. Foto: Jan Woitas/ZB/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: dpa
Dresden

Ein Parkplatz für Elektromobile, der gleichzeitig Stromtankstelle ist und die dort parkenden E-Autos vollständig mit umweltfreundlicher Sonnenenergie versorgt. Klingt nach Zukunftsmusik? Die beiden sächsischen Unternehmen „Kiwigrid“ und „Solarwatt“ haben diesen Parkplatz der Zukunft mit dem Dresdner Elektrobildungs- und Technologiezentrum e. V. (EBZ) umgesetzt.

Der erste energieautarke Parkplatz Dresdens befindet sich auf der Scharfenberger Straße. Er verfügt über sechs Stellflächen unter einem Solar-Carport mit Lademöglichkeiten sowie 42 weitere Stellplätze.

Die Software dazu liefert das Dresdner Unternehmen Kiwigrid. Im Zusammenspiel mit einem Photovoltaiksystem von Solarwatt sorgt es dafür, dass Solarmodule, Stromspeicher, Ladesäulen und öffentliches Stromnetz miteinander kommunizieren. Die Ladesäulen und die LED-Beleuchtungsanlage werden ausschließlich mit Sonnenenergie versorgt.

Im Idealfall kann die Modellanlage autark den eigenen Stromverbrauch komplett mit Sonnenenergie abdecken. Erst wenn die selbst erzeugte Sonnenenergie verbraucht ist, wird Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen.

Auch umliegende Gebäude profitieren vom grünen Strom aus der Sonne. Im Jahresverlauf erzeugt die Anlage mehr Energie, als sie selbst verbrauchen kann. Eine Einspeisung des überschüssigen Stroms in das öffentliche Netz ist jedoch nicht geplant. Vielmehr soll der Solarstrom netzentlastend vor Ort verbraucht werden. So können in Zukunft auch anliegende Gebäude von dem umweltfreundlichen Strom profitieren.

Von Carolin Seyffert

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