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Parkgebühren in Dresden werden wohl ab Mai steigen

Feinabstimmung läuft Parkgebühren in Dresden werden wohl ab Mai steigen

Die Änderung der Parkgebührenverordnung befindet sich in der verwaltungsinternen Feinabstimmung. Das teilte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) jetzt auf Anfrage der DNN mit. „Wir prüfen eine Änderung der Parkgebühren sowie eine Ausweitung der bewirtschafteten Parkzonen“, sagte Schmidt-Lamontain.

Die Parkgebühren in Dresden werden wohl ab Mai steigen.

Quelle: Stefan Sauer

Dresden. Die Änderung der städtischen Parkgebührenverordnung befindet sich in der verwaltungsinternen Feinabstimmung. Das teilte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) jetzt auf Anfrage der DNN mit. „Wir prüfen eine Änderung der Parkgebühren sowie eine Ausweitung der bewirtschafteten Parkzonen“, sagte Schmidt-Lamontain.

Es ist davon auszugehen, dass die Verwaltung dem Stadtrat eine Erhöhung der Parkgebühren von 1,50 Euro pro Stunde auf zwei Euro in den besten Lagen vorschlagen wird und eine Verdopplung des Stundentarifs in der Zone 2 von 50 Cent auf einen Euro. Der Tagestarif könnte in der Zone 1 von sechs auf acht Euro und in der Zone 2 von drei auf vier Euro steigen. Außerdem könnten Stadtgebiete wie Johannstadt bewirtschaftete Parkzonen erhalten, in denen nur Anwohner mit Ausweis kostenlos parken dürfen.

Grund für die Pläne ist der Auftrag des Stadtrates, die Einnahmen aus Parkgebühren deutlich zu erhöhen. 2016 waren 8,7 Millionen Euro in die Stadtkasse geflossen, in diesem Jahr sollen die Autofahrer 10,35 Millionen Euro einspielen und 2018 sogar 11,2 Millionen Euro. Sollte die Verwaltung die Vorlage nach den Winterferien vorlegen, könnte sie nach der Beratung in den Ausschüssen im April vom Stadtrat verabschiedet werden. Dann würden die Autofahrer wohl ab Mai tiefer in die Tasche greifen müssen.

Die SPD-Fraktion fordert, dass Autofahrer künftig die Parkgebühren mit mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets bezahlen können. In Städten wie Hamburg, München, Frankfurt/Main und selbst Magdeburg sei das längst möglich, so Hendrik Stalmann-Fischer, baupolitischer Sprecher der SPD.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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