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Park(ing) Day in Dresden

Aktionstag Park(ing) Day in Dresden

Wo sonst eng aufgereiht Autos parken, führten ADFC, BUND und Greenpeace am Freitagnachmittag eine gemeinsame Aktion durch. Anlässlich des weltweit, jährlich stattfindenden Park(ing) Days okkupierten die Aktivisten mehrere Parkplätze auf der Kreuzstraße, gleich gegenüber des Rathauses, um die Bürger zum Nachdenken und auf den großen Platzbedarf von parkenden Autos hinzuweisen.

Mit Smoothies für mehr Freiraum auf den Gehwegen: Maximilian Krampe vom ADFC.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Wo sonst eng aufgereiht Autos parken, führten ADFC, BUND und Greenpeace am Freitagnachmittag eine gemeinsame Aktion durch. Anlässlich des weltweit, jährlich stattfindenden Park(ing) Days okkupierten die Aktivisten mehrere Parkplätze auf der Kreuzstraße, gleich gegenüber des Rathauses, um die Bürger zum Nachdenken anzuregen und auf den großen Platzbedarf von parkenden Autos hinzuweisen. Unter anderem wurden Smoothies mit einem Fahrradbetriebenen Mixer für die Passanten zubereitet. Am Abend besuchte die Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) die Aktion.

„Wir fordern seit Jahren, dass die Autos hier längs und nicht mehr quer zu Straße parken. Die aktuelle Regelung stammt aus den 60er Jahren. Bis heute wird der Gehweg so um etwa vier Meter verengt. Den Fußgängern stehen teilweise nur 1,5 Meter zur Verfügung“, erklärte Maximilian Krampe vom ADFC die Aktion und hofft, dass die Stadträte auf das Problem aufmerksam werden.

Doch den Initiatoren ging es um viel mehr: „Wir fordern, dass der Verkehrsentwicklungsplan endlich umgesetzt wird. Dazu gehören neben zusätzlichen Fahrradbügeln im gesamten Stadtgebiet auch der Bau von Fahrradparkhäusern an den großen Bahnhöfen und der Ausbau von Radwegen. In Dresden wird viel versprochen und wenig umgesetzt“, erklärte Krampe und fügte hinzu, „immer mehr Menschen steigen auf das Fahrrad um. Dem muss Rechnung getragen werden. Der gewonnene Platz könnte für breitere Fußwege oder Grünanlagen genutzt werden“.

Von hh

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