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Parade der Vielfalt in Dresden: Hunderte demonstrieren für Gleichberechtigung

Inklusion Parade der Vielfalt in Dresden: Hunderte demonstrieren für Gleichberechtigung

Mehrere Hundert Menschen haben am Freitagnachmittag in Dresden für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen demonstriert. Lautstark zogen sie bei der „Parade der Vielfalt 8.0“ vom Landtag bis zum Dr.-Külz-Ring. Zudem übergaben sie ihre Forderungen symbolisch an Landtag und Landesregierung.

Mehrere Hundert Menschen haben am Freitagnachmittag in Dresden für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen demonstriert.
 

Quelle: Stephan Lohse

Dresden.  Mehrere Hundert Menschen haben am Freitagnachmittag in Dresden für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen demonstriert. Lautstark zogen sie bei der „Parade der Vielfalt 8.0“ vom Landtag bis zum Dr.-Külz-Ring. Zudem übergaben sie ihre Forderungen symbolisch an Landtag und Landesregierung.

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Mehrere Hundert Menschen haben am Freitagnachmittag in Dresden für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen demonstriert. Unser Fotograf war mit dabei!

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So nahmen Landtagsvizepräsident Horst Wehner (Linke) zu Beginn und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) am Ende die Wünsche der Teilnehmer auf. „Der Dank gilt ihnen“, sagte Wehner und meinte damit alljene, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen. „Wir müssen dieses Jahr handeln“, sagte er mit Blick auf die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes.

Es gehe um Augenhöhe, um gleichberechtigte Teilhabe, sagte Ministerin Stange. Das sei ein gemeinsamer Schul- oder Kita-Besuch, genauso wie die Möglichkeit, gemeinsam zu studieren und zu wohnen. „Selbstbestimmt leben ist das Entscheidende“, so die Ministerin. Niemand dürfe über die Wünsche behinderter Menschen hinweg entscheiden.

Zudem forderte Stange eine Änderung des Wahlgesetzes. Menschen mit Behinderungen sind in Deutschland bisher teilweise vom Wahlrecht ausgeschlossen. Das müsse sich ändern, sagte Stange auch mit Blick auf die UN- Behindertenrechtskonvention.

Während ihrer von der Sambaband „Samba Universo“ lautstark begleiteten Demo durch die Altstadt forderten die Teilnehmer Chancengleichheit und mehr Anstrengungen bei der Inklusion. Barrierefreiheit auf der Straße genauso wie im Internet, leichte Sprache und Gleichberechtigung beim Thema Bildung gehörten dabei zu den Kernforderungen.

Von S. Lohse

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