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Organspende macht Schule – Sächsische Landesärztekammer klärt in Schulen über Organspende auf

Dresden Organspende macht Schule – Sächsische Landesärztekammer klärt in Schulen über Organspende auf

Die Dresdner tappen beim Thema Organspende oft im Dunklen. Wir funktioniert das eigentlich? Wer darf spenden und was braucht man dafür?

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Quelle: dpa

Dresden. Die Dresdner tappen beim Thema Organspende oft im Dunklen. Wir funktioniert das eigentlich? Wer darf spenden und was braucht man dafür?

Befragungen der letzten Jahre haben wiederholt ergeben, dass die Informationen zur Organspende in der Bevölkerung oft nur lückenhaft und in der Regel durch eine eher tendenziöse Berichterstattung geprägt sind. Die Landesärztekammer möchte diesem Ungleichgewicht etwas entgegensetzen und stellt nun allen Schulen in Sachsen mit wertfreien und sachlichen Information eine Unterrichtsergänzung zur Verfügung.

„Die Schule ist genau der richtige Ort, um frühzeitig über das Thema Organspende aufzuklären, die Problematik von vielen verschiedenen Seiten zu beleuchten, zu diskutieren und zum Nachdenken anzuregen“, betont der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck. Vor allem in den Fächern Biologie, Ethik, Gemeinschaftskunde oder auch im Religionsunterricht ließe sich das Thema fächerverbindend/fächerübergreifend gut unterbringen. Auch Transplantationspatienten können nach Absprache mit den Lehrkräften an den Diskussionen im Klassenzimmer teilnehme.

Damit reagiert die Landesärztekammer auch auf den immer prekärer werdenden Organmangel im Freistaat. Moderne Medizin mache die Organtransplantationen so einfach wie nie, dennoch fehlen den Ärzten die Organe. 2013 trat das neue Transplantationsgesetz in Kraft, worin für Deutschland eine Entscheidungslösung festgelegt wurde. Das bedeutet, dass sich jeder Bürger über 16 Jahren selbst entscheiden soll, wie er zur Organspende steht. Seither werden die Versicherten alle zwei Jahre von ihren Krankenversicherungen zum Thema Organspende angeschrieben und informiert. Dennoch sinken die Organspendezahlen jedes Jahr weiter ab und Menschen, die ein neues Organ dringend benötigen, müssen immer länger warten.

Am Angebot interessierte Lehrer können mit der sächsischen Landesärztekammer unter Tel.: 0351/ 826 73 79 oder via E-Mail: ausschuesse@slaek.de in Kontakt treten.

Von Carolin Seyffert

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