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Orangenbäume im Dresdner Zwinger suchen noch Paten

76 Bäumchen Orangenbäume im Dresdner Zwinger suchen noch Paten

Wenn am 19. Mai 76 Orangenbäume im Dresdner Zwinger ihr Sommerdomizil beziehen, soll jedes der Gewächse einen Paten haben. Das Schlösserland Sachsen stellte am Sonnabend vor, wie genau die Orangen in der historischen Gartenanlage im Zwingerhof aufgestellt werden sollen. Einige Bäume warten derweil noch auf einen Paten.

Je 19 Bäume werden entlang der flachen Wasserbassins platziert.
 

Quelle: Archiv

Dresden.  Wenn am 19. Mai 76 Orangenbäume im Dresdner Zwinger ihr Sommerdomizil beziehen, soll jedes der Gewächse einen Paten haben. Das Schlösserland Sachsen stellte am Sonnabend vor, wie genau die Orangen in der historischen Gartenanlage im Zwingerhof aufgestellt werden sollen. Einige Bäume warten derweil noch auf einen Paten.

Andre Härtig mit dem Lageplan für die Orangenbäumchen

Andre Härtig mit dem Lageplan für die Orangenbäumchen.

Quelle: fs

Je 19 Bäume werden entlang der flachen Wasserbassins platziert. Die Wege bleiben frei. „Das ist auch der Besucherdichte geschuldet“, erklärt der objektverantwortliche Gärtner Andre Härtig. Für den Transport in den Zwinger haben die Verantwortlichen spezielle Anhänger mit Gerüstaufbauten konzipiert, an denen die Baumkronen fixiert werden, um sie vor dem Fahrtwind zu schützen. Dabei haben die Orangenbäumchen bereits eine lange Reise hinter sich.

Sie sind bereit 2014 aus Italien in den Barockgarten Großsedlitz gebracht worden, wo sie bis zu ihrer heutigen Größe – der größte der Bäume misst etwa 3,80 Meter – herangewachsen sind. Die Höhe soll auch verhindern, dass sich Besucher des Zwingers an den Früchten selbst bedienen, erklärte Härtig mit einem Augenzwinkern. Das Obst wird stattdessen von den Gärtnern gepflückt und zu Marmelade verarbeitet. Ob die Paten davon kosten dürfen? Ausgeschlossen wurde dies am Sonnabend nicht. Eine Patenschaft für eine Pomeranze kostet im Jahr 550 Euro und ist auf mindestens fünf Jahre angelegt. Einige Patenschaften sind noch frei, übernommen werden können diese sowohl von Einzelpersonen als auch Gruppen, Vereinen und Firmen. Mit dem Geld werden die Bewirtschaftungskosten finanziert, die Bäume selbst bleiben im Besitz des Schlösserlandes.

Auch ein Sicherheitskonzept für die wertvollen Bäumchen steht bereits. Nachts ist das Gelände abgeriegelt. Die Kübel haben keine Griffe und sind im Boden verankert, so dass ein Abtransport nicht ohne weiteres möglich ist. Die Bäume werden bis in den Herbst hinein im Zwinger stehen, dann geht es zurück nach Großsedlitz. Ob die Pomeranzen auch 2018 in derselben Art und Weise aufgestellt werden, ist noch fraglich, denn es stehen Sanierungsarbeiten im Zwinger an.

www.schloesserland-sachsen.de/de/freundeskreis/orangen-im-zwinger/

Von fs

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