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Lokales Offizieller Mietstart in der Residenz am Zwinger in Dresden
Dresden Lokales Offizieller Mietstart in der Residenz am Zwinger in Dresden
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15:26 22.03.2017
Die Apartments in der Residenz am Zwinger können einen Blick auf die Dresdner Altstadt bieten. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Die „Residenz am Zwinger“ auf dem Gelände der Herzogin Garten zeigt sich endlich in voller Gänze. Am Dienstag gewährten die Verantwortlichen im Rahmen des offiziellen Mietbeginns einen Blick in den Luxusbau. Neben dem Blick von den oberen Balkonreihen (mit Sicht auf den barocken Zwinger samt Frauenkirche im Hintergrund) bietet die Residenz 86 Eigentumswohnungen und 103 voll möblierten Appartements – und dazu ein innovatives Mietkonzept.

Das ist die neue „Residenz am Zwinger“

Die „Gäste“, wie Residenzdirektor Thomas Raupach die Mischung aus Mietern und Urlaubern nennt, erwarten im inneren es Komplexes Sandsteinwände, Designmöbel nach Maß, Kingsize Betten und Whirlpools in den Bädern. Einige Quartiere verfügen sogar über eine eigene Sauna.

Anziehen soll das vor allem Kurzzeitgäste. Die möblierten Appartements in Größen zwischen 31 und 150 Quadratmetern firmieren unter dem Slogan „Halb Wohnung, halb Hotel“. Das Konzept dahinter: Die Appartements werden für kurze Zeiträume zwischen einigen Tagen und maximal sechs Monaten vermietet. „Wir wollen sowohl Geschäftsreisende und Interimsarbeiter als auch Urlauber anziehen“, erklärt Raupach.

Alice Horvath-Muska vom Investor CTR Group und Residenzchef Thomas Raupach gestatteten einen Einblick in die Anlage. Quelle: Dietrich Flechtner

Die tschechische Firma CTR Group, Bauherr und nun Betreiber der Residenz, hat mit dieser Vorgehensweise bereits positive Erfahrungen gesammelt. In einem vergleichbaren Objekt in Prag liege die Auslastung bei 95 Prozent und die durchschnittliche Aufenthaltszeit liege bei weit über sechs Monatenen, erklärte Alice Horvath-Muska aus der Investorenfamilie der CTR Group. „Solche zahlen wollen wir natürlich auch in Dresden erreichen.“

Das die CTR Group das für möglich hält, zeigt das weitere Engagement an der Residenz nach deren Fertigstellung. Normalerweise veräußert der tschechische Immobilienriese viele seiner Objekte nach dem Bau gewinnbringend. Nicht so in Dresden. „Wir sind mit der bisherigen Auslastung sehr zufrieden“, ergänzt Residenzdirektor Raupach. Er sieht die Lage der Residenz als entscheidenden Faktor. Übernachten und Wohnen direkt gegenüber einem Wahrzeichen der Stadt und wenige Minuten zu Fuß in die Oper und in die Innenstadt seien Pluspunkte bei allen Zielgruppen. Das zeige sich an der sehr Resonanz während der „Pre-Opening“-Phase seit Oktober des vergangenen Jahres.

Obwohl die Residenz vor allem wegen ihrer Lage und Ausstattung in der oberen Appartement-Liga mitspielt, sind die Preise sehr moderat. Die kleineren Wohneinheiten liegen derzeit bei Preisen ab 89 Euro pro Nacht, ein voll ausgestattetes Vier-Zimmer-Appartement für sechs Personen gibt es je nach Aufenthaltsdauer schon ab 160 Euro pro Nacht.

Das soll auch erst einmal so bleiben. „Wir würden keine Preise anbieten, bei denen sich unser Konzept nicht rechnet“, erklärte Horvath-Muska. Laut Direktor Raupach sei es aber auch „normal“, dass sich die Preise ab 2018 und bei steigender Auslastung nach oben entwickeln können. Der Markt für sogenannte „Serviced Apartments“ wächst weltweit stark an.

Von Sebastian Burkhardt

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