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Lokales Offenes Rathaus Dresden mit abwechslungsreichem Programm
Dresden Lokales Offenes Rathaus Dresden mit abwechslungsreichem Programm
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16:36 03.06.2017
Der Aufgang zum Plenarsaal. Beim „Offenen Rathaus“ kann man nicht nur das Gebäude, sondern auch die verschiedenen Ämter näher kennenlernen sowie mitdiskutieren, Wünsche und Vorstellungen äußern.  Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

 Was soll man denn am Wochenende im Rathaus? Natürlich mitmachen, mitreden und mitbestimmen. Dies ist das Motto des Offenen Rathauses am Sonnabend, 10. Juni, von 9 bis 17 Uhr. Hier können die Dresdner Bürger sich nicht nur einen Einblick in die verschiedenen Ämter verschaffen, sondern auch hautnah und authentisch den politischen Alltag erleben.

„Es ist ein Vertrauensverlust in die Politik generell, aber auch die kommunale Verwaltung und einzelne Parteien zu beobachten“, sagt Tobias Klinkicht, Referent für Strategie und Controlling im Bürgermeisteramt. „Dieser Entwicklung wollen wir entgegen treten und laden alle ein, sich selbst zu beteiligen und an einem Dialog teilzunehmen.“ Es wird ein Planspiel zur Kommunalpolitik geben, an dem auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) teilnimmt. Interessenten können sich hierfür unter offenesrathaus@dresden.de anmelden. „Wir wollen hier Impulse setzten und das Motto des diesjährigen offenen Rathauses wirklich verfolgen. Erkenntnisse sollen nach Möglichkeit nicht im Sand verlaufen sondern mit nach Hause genommen und weiter diskutiert werden“, so Klinkicht weiter.

Zwei Projekte, auf die an diesem Tage ebenfalls ein besonderer Fokus liegt, sind die Zukunftsstadt Dresden und die Kulturhauptstadt 2025. Im Workshop „Zukunftsspinnerei“ kann jeder seine Wunschvorstellung von einer Verwaltung der Zukunft zeichnen. Die Ergebnisse werden ausgestellt und der Strategieabteilung im Rathaus mitgegeben. Im Festsaal stellen sich 13 Projekte vor, die vom Kulturhauptstadtbüro mit jeweils 2025 Euro gefördert wurden. Außerdem lädt der Förderverein Kulturhauptstadt zu seiner ersten Mitgliederversammlung ein.

In einem „Verwaltungs-Slam“ stellen Mitarbeiter der Rathauses verschiedene Ämter vor. Dabei soll es – ganz nach dem Vorbild des „Science-Slams“ – anschaulich und interessant werden. „Dies verstehen wir noch als kleines Experiment“, erklärt Norbert Rost, Leiter des Projekts Zukunftsstadt. „Der Stil, in dem die Verwaltung normalerweise kommuniziert, soll einmal außer Acht gelassen und Verwaltungsvorgänge unterhaltsam dargestellt werden.“ Zusammen mit den Bürgern kommt es auch zwischen Wissenschaftlern und Kommunalpolitikern zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Demokratie 4.0 – Chance oder Risiko? Medienwandel und Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik“.

Daneben gibt es offene Fraktionsräume, Führungen sowie Sprechstunden mit den Bürgermeistern, aber auch Konzerte auf dem Rathausvorplatz, Ausstellungen und ein Kinderprogramm.

Von Gerrit Menk

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