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Lokales Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ich wollte als Kind Förster werden“
Dresden Lokales Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ich wollte als Kind Förster werden“
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10:48 06.07.2017
Beim Blick ins Goldene Buch der Stadt konnten die Schüler entdecken, welche berühmten Persönlichkeiten Dresden schon einen Besuch abgestattet haben. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Im Rahmen eines Ferienangebots hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Mittwoch acht Kinder zu einer Fragestunde in seinem Büro empfangen. Die vier Mädchen und vier Jungen im Alter zwischen acht und 13 Jahren durften einmal hinter die Kulissen des Rathauses gucken und dem Oberhaupt der Stadt Fragen stellen.

Interessant war vor allem die Frage, wie man Bürgermeister wird und ob man sich auch selbst wählen darf. „Natürlich kann man für sich selbst stimmen“, wusste Hilbert. „Aber das reicht nicht. Man muss viele Leute davon überzeugen, dass man der Beste für den Job ist und dass sie einen wählen.“ Dass Hilbert nicht immer eine politische Karriere anstrebte, verriet er auch. „Als ich in eurem Alter war, wollte ich Förster werden.“

Im Rahmen eines Ferienangebots hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Mittwoch acht Kinder zu einer Fragestunde in seinem Büro empfangen

Aber auch Hilbert wollte von den Kindern wissen, was ihnen in Dresden gefällt und was nicht. „Mit gefällt nicht, dass es in der Neustadt so schmutzig ist“, antwortete Simon auf die Frage, was ihn in der Stadt störe. Dem musste Hilbert leider zustimmen. „Auch wenn wir dort besonders oft reinigen, kommen wir da manchmal nicht hinterher.“ Den von Eltern oft beklagten Lehrermangel konnten die Kinder nur bedingt bestätigten. „Manchmal beschweren sich unsere Lehrer, dass sie zu wenige sind“, sagte Tim. „Aber wir finden es nicht so schlimm, wenn mal ein paar Stunden ausfallen.“

Nach der Fragerunde durften die Schüler vorsichtig im Goldenen Buch blättern, wo sich allerlei Prominenz – von Barack Obama über Königin Sylvia von Schweden bis zu diversen olympischen Medaillengewinnern der Stadt – verewigt haben. Auch nahmen sie einmal Platz auf dem bequemen Bürgermeistersessel. „Eigentlich sitze ich hier gar nicht so oft“, gestand Hilbert. „Ich bin meistens unterwegs oder in Gesprächen.“ Bei der anschließenden Führung durch das Rathaus bekamen die Kinder einen Blick in Räume, die ansonsten verschlossen sind.

Von Gerrit Menk

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