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OB Hilbert schickt Dresdner Schüler ins Ausland

Schülerasutausch OB Hilbert schickt Dresdner Schüler ins Ausland

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) will Dresdner Schüler ins Ausland schicken: Die Landeshauptstadt legt mit „SchüleRaustausch“ ein eigenes Programm auf. Ziel ist es, interkulturelle Begegnungen zwischen Jugendlichen aus Dresden und dem Ausland finanziell zu unterstützen.

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Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) will Dresdner Schüler ins Ausland schicken: Die Landeshauptstadt legt mit „SchüleRaustausch“ ein eigenes Programm auf. Ziel ist es, interkulturelle Begegnungen zwischen Jugendlichen aus Dresden und dem Ausland finanziell zu unterstützen. Für Dresdner Schüler führt die Reise künftig vor allem in die Partnerstädte.

Für den Schüleraustausch hat das Stadtoberhaupt zwei Zielgruppen besonders im Blick: „Ich möchte vor allem Schüler der Oberschulen und berufsbildenden Schulen unterstützen“, so Hilbert. Bislang waren vor allem Gymnasien Auslandsreisen und Schüleraustausche vorbehalten. Laut Hilber sei es an der Zeit, dass nun auch Jugendliche anderer Schularten profitieren können. „Ich bin stolz, dass der Stadtrat bei der Haushaltsberatung meinem Wunsch gefolgt ist“, sagt Hilbert. Insgesamt 200 000 Euro stehen für dieses und kommendes Jahr zur Verfügung.

Für die Auslandsreisen stellt Dirk Hilbert allerdings zwei Bedingungen: Die Reise sollte mindestens fünf Tage dauern. Wichtig sei auch, dass sich der Austausch nicht allein im touristischen Rahmen bewegt, sondern ein konkretes Thema vorgibt, mit dem sich die Schüler aus Dresden und der Partnerstadt gemeinsam beschäftigen. „Ich möchte vor allem interkulturelle Begegnung fördern“, sagt der Oberbürgermeister.

Schulen und deren Fördervereine können ab sofort die anteilige Übernahme von Reise-, Aufenthalts- und Sachkosten bei der Landeshauptstadt beantragen. Erste Interessenten gibt es schon: Für Schüler der 8. und 9. Klassen der 101. Oberschule „Johannes Gutenberg“ plant Leiterin Juliana Dressel-Zagatowski eine Reise nach St. Petersburg. Konkrete Pläne hat auch Bernd Petschke, Leiter des Beruflichen Schulzentrums für Elektrotechnik Dresden: Er war kürzlich zu Besuch in Straßburg, um über eine künftige Schulpartnerschaft zu sprechen.

Von Juliane Weigt

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