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Lokales OB Hilbert besucht Partnerstadt St. Petersburg
Dresden Lokales OB Hilbert besucht Partnerstadt St. Petersburg
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15:01 04.06.2018
OB Dirk Hilbert übergab Gouverneur Georgi Poltawtschenko eine Grafik Quelle: Ingo Flemming
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Dresden

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) besuchte gemeinsam mit einer 50-köpfigen Delegation in der vergangenen Woche die russische Stadt St. Petersburg. Während des Aufenthaltes wurde die weitere Zusammenarbeit der beiden Städte besiegelt.

Dabei unterzeichneten OB Hilbert und der Vorsitzende des Komitees für Außenbeziehungen St. Petersburgs, Jewgenij Grigorjew, eine sogenannte „Road Map“ für die Zusammenarbeit beider Städte in der Zeit von 2018 bis 2025. Darin sind die Themen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Hochschulen, Tourismus, Ordnung und Sicherheit, Umwelt und Denkmalschutz verankert. „Die Unterzeichnung des Dokuments ist ein Zeichen dafür, dass wir mit dem 2021 bevorstehenden 60. Jubiläum der Städtepartnerschaft nicht ins Rentenalter eintreten werden, sondern diese Beziehung mit neuer Energie füllen wollen. Wir gehören zusammen – und wir sollten etwas daraus machen“, sagt Hilbert.

Anlass der Reise mit der Delegation, bestehend aus Mitgliedern des Stadtrates, der Verwaltung, Vertretern von Wirtschaft, Kultur und Tourismus, war die Teilnahme am St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum, die Bewerbung der Direktfluglinie Dresden-St. Petersburg sowie das 315. Jubiläum der Partnerstadt. Gleichzeitig gastierte auch die Sächsische Staatskapelle Dresden mit einem Konzert im Theater Mariinsky-2 in St. Petersburg.

Während der Teilnahme am Internationalen Wirtschaftsforum gab es unter anderem Überlegungen, dass sich Dresden im kommenden Jahr mit am Stand von St. Petersburg als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort präsentiert. Beim Thema Tourismus ging es nicht nur um die neue Direktfluglinie. Denn auch die Dresden Marketing GmbH (DMG) und weitere Partner haben die Region Dresden Elbland dem russischen Reiseveranstaltern und Medienvertretern vorgestellt. Beide Städte unterzeichneten eine Vereinbarung zwischen ihren Tourismuszentralen. Auch Themen rund um Smart City, E-Mobilität, Start-ups, Verkehrssteuerung und Verkehrsplanungssysteme sowie die Aus- und Weiterbildung und die Kooperation von Hochschulen und Universitäten kamen während der Reise nicht zu kurz. Bei einer nächsten Reise soll eine starke Wissenschaftsdelegation die Zusammenarbeit beider Städte auf diesen Gebieten vertiefen.

Im Bereich Kultur war die Einbeziehung der Partnerstadt St. Petersburg bei der Bewerbung Dresdens um die europäische Kulturhauptstadt 2025 ein wichtiges Thema. Zum Abschluss besuchte die Delegation die Petersburger Gedenkstätte zur Leningrader Blockade, um auch einen Einblick in die Gedenkkultur der Partnerstadt zu erhalten.

Von lml

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