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Niedrigste Arbeitslosenquote seit 1996 in Dresden

Statistik „Arbeit und Soziales 2016“ veröffentlicht Niedrigste Arbeitslosenquote seit 1996 in Dresden

Die kommunale Statistikstelle der Landeshauptstadt Dresden hat die Broschüre „Arbeit und Soziales 2016“ veröffentlicht. Neben umfangreichen Daten zum Arbeitsmarkt und zu sozialen Leistungen in Tabellenform sind darin viele Informationen zu den verschiedenen Dresdner Stadtteilen aufbereitet.

(Symbolbild).

Quelle: dpa

Dresden. Die kommunale Statistikstelle der Landeshauptstadt Dresden hat die Broschüre „Arbeit und Soziales 2016“ veröffentlicht. Neben umfangreichen Daten zum Arbeitsmarkt und zu sozialen Leistungen in Tabellenform sind darin viele Informationen zu den verschiedenen Dresdner Stadtteilen aufbereitet.

In Dresden empfingen Ende 2016 knapp 43.878 Personen das Arbeitslosengeld Hartz IV. Rund 13 Prozent davon waren Kinder unter 15 Jahren. Der Anteil an den in Dresden wohnenden Kindern nahm seit 2006 stetig ab. Die Zahl der Regelbedarfsgemeinschaften ist ebenfalls rückläufig, sie liegt knapp unter 27.000. 29 Prozent davon waren Bedarfsgemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren. Die Zahl der in Dresden sozialversicherungspflichtig beschäftigten Pendler nahm im Vergleich zu 2015 um 2,7 Prozent zu. Auch die Zahl der Dresdner Beschäftigten, die außerhalb arbeiteten, stieg an: Von 215 116 Beschäftigten waren 54 260 oder 25,2 Prozent außerhalb von Dresden beschäftigt. Die meisten Berufspendler aus dem Umland kamen aus Freital und Radebeul. Mit Blick auf die Arbeitlosenzahlen erreichte Dresden mit 6,7 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1996 und 0,7 Prozent weniger als 2015. In allen Altersgruppen ab 25 Jahre war die Zahl der Arbeitslosen rückläufig. Lediglich in der Altersgruppe 15 bis 24 Jahre gab es einen leichten Zuwachs an Arbeitslosen.

Warum die Daten aus dem Jahr 2016 erst jetzt aufbereitet veröffentlich wurden, liegt nach Aussage der Statistiker daran, dass bestimmte Arbeitsmarktdaten für ein vorangegangenes Jahr immer erst im Laufe des nächsten Jahres geliefert werden und die Daten für 2016 der Statistikstelle erst ab Sommer 2017 komplett zur Verfügung standen. Darüber hinaus war die Statistikstelle im Sommer 2017 vorrangig in Aufgaben im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2017 eingebunden. Weitere Zahlen und Grafiken zu den Dresdner Stadtteilen enthält die 116-seitige Broschüre „Arbeit und Soziales 2016“.

Die Broschüre kann kostenlos im Internet unter www.dresden.de/statistik als PDF-Datei heruntergeladen oder als Broschüre für zwölf Euro bei der Kommunalen Statistikstelle bestellt werden (E-Mail an statistik@dresden.de).

Von Aaron Wörz

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