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Lokales Nickerner Kleingartenanlage ist die Schönste
Dresden Lokales Nickerner Kleingartenanlage ist die Schönste
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15:18 18.06.2017
Klaus-Dieter Hansel, Chef des Kleingartenvereins „Am Geberbach“, erhielt den Sieger-Pokal von Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Jetzt steht es fest: Die Kleingartenanlage „Am Geberbach“ im Südosten Dresdens ist die schönste. Der 1978 gegründete und damit vergleichsweise junge Verein nahe der B172 und des Kaufparks Nickern trug 2017 unter elf Bewerbern den Sieg im Wettbewerb „Schönste Kleingartenanlage Dresdens“ davon. Beim „Tag des Gartens“ am Sonnabend im Kleingartenverein „Gartenfreunde II“ in Dresden Cotta, dem Siegerverein des Vorjahres, wurden die Schreber aus Nickern mit dem Wanderpokal „Flora“ geehrt. Zudem gab es 1000 Euro für den Verein.

Der Wettbewerb wird seit 2005 vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Stadt Dresden und dem Stadtverband „Dresdner Gartenfreunde“ e. V. ausgeschrieben. Gefragt ist nicht nur ein attraktiver Gesamteindruck. Bewertet werden u.a. die Zugänglichkeit der Gartenanlage für die Öffentlichkeit, ob und auf welche Weise zum unmittelbaren Wohnumfeld Kontakte gepflegt werden, der Zustand Wegesystems, die Gestaltung der Frei- und Gemeinschaftsflächen, das Vorhandensein von einem oder mehreren Spielplätzen. Rechenschaft legen müssen die Bewerber auch, welche Rolle Umwelt- und Naturschutz in ihrem Verein spielen, ob die Mitglieder das Bundeskleingartengesetz einhalten und was das Vereinsleben bietet. Weitere Punkte gibt es auf besondere Aktivitäten entsprechend des Wettbewerbsmottos, das jedes Jahr anders ist.

Diesmal lautete es „Kleingarten macht Schule“. „Wir wollten damit Projekte und Initiativen der Vereine zur Umweltbildung und ökologischen Erziehung der Kinder in den Mittelpunkt rücken. Und zwar nicht nur der Kinder der Vereinsmitglieder, sondern auch von Kindern aus dem Umfeld“, sagt Frank Hoffmann, 1. Vorsitzender des Stadtverbandes „Dresdner Gartenfreunde“ e.V..

Der Kleingartenverein „Am Geberbach“ punktete zum Beispiel mit seinem Bienenprojekt. Vereinsmitglieder haben einen kleinen Bienenlehrpfad gestaltet, der bewusst Kinder ansprechen soll, und Insektenhotels errichtet. Zudem pflegt der Verein den öffentlichen Wanderweg entlang seiner Anlage. Hinzu komme, dass der Verein über den eigenen Tellerrand hinausschaue. „Hier gibt es viele Mitglieder, die über den eigenen Verein hinaus für das Kleingartenwesen arbeiten und wirken“, betont Hoffmann.

Der Sieger des alljährlichen Kleingartenwettbewerbes wird in einem zweistufigen Verfahren ermittelt. Zunächst kommen anhand der Bewerbungsunterlagen zehn Kleingartenanlagen in die engere Wahl. Diese werden dann von der Jury besucht, die sich vor Ort ein Bild macht. „Es hat sich wieder bestätigt, dass der Wettbewerb ein Mittel ist, die Bedeutung des Kleingartenwesens herauszustellen und unser gemeinsames Ziel, das Interesse am Gärtnern, besonders bei Jugendlichen und jungen Familien zu aktivieren, denn Kleingarten macht Schule“, so Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün.

Von Catrin Steinbach

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