Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Neues Umspannwerk für Dresden Nord
Dresden Lokales Neues Umspannwerk für Dresden Nord
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:26 04.04.2018
Die Drewag Netz will ein neues Umspannwerk in Rähnitz errichten. Quelle: Archiv
Anzeige
Dresden

Die Drewag Netz hat am Mittwoch von der Stadtverwaltung Dresden die Baugenehmigung für ein neues Umspannwerk im Dresdner Norden erhalten. Das teilte Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann mit. Das Unternehmen will rund elf Millionen Euro in das Projekt „Neubau Umspannwerk Rähnitz“ investieren.

Das Energieversorgungsunternehmen schafft mit dem Vorhaben die Grundlage dafür, ab April 2019 die beiden in der Nähe des Flughafens Klotzsche geplanten Werke von Phillip Morris und Bosch ausreichend mit Elektroenergie zu versorgen. Noch im April soll Baubeginn sein, so Ostmann, der Abschluss des ersten Bauabschnitts ist für März 2019 geplant.

Nach umfangreichen Untersuchungen habe die Drewag Netz im Airportpark ein geeignetes Grundstück für den Bau des neuen Umspannwerkes gefunden. Bauaufsichtsamt, Amt für Wirtschaftsförderung sowie Umweltamt und Stadtplanungsamt hätten in enger Abstimmung rechtzeitig für die Erteilung der Genehmigung gesorgt.

„Der Bedarf jeder Fabrik ist mit dem einer Kleinstadt vergleichbar. Die hohen Anforderungen an eine sichere Energieversorgung mit großer elektrischer Leistung machen eine solche Anlage erforderlich“, erklärte Frank Otto, Geschäftsführer der Drewag Netz GmbH. Die im Endausbau installierten drei Transformatoren würden alle Ausbauoptionen der beiden Industrieunternehmen absichern und auch die Versorgung weiterer Ansiedlungen im Hochtechnologiesektor oder deren Zulieferindustrie gewährleisten.

„Das Umspannwerk befindet sich in unmittelbarer Nähe zu noch unbebauten Flächen des Gewerbegebietes, die dann auch von den vorhandenen Leistungsreserven profitieren können. So unterstützen wir die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes weiter“, sagte Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung.

Neben dem Umspannwerk sind weitere Investitionen in die Infrastruktur im Dresdner Norden wie der Bau einer Hochdruckgasleitung und der Ausbau der Wasserversorgung erforderlich. So müssen neue Zwischenpumpwerke errichtet und größere Leitungen verlegt werden, um den steigenden Wasserbedarf decken zu können.

Von Thomas Baumann-Hartwig

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Lokales Abwasserwärmeanlagen auf dem Abstellgleis - Vorläufiges Aus für eine innovative Technologie

Die Idee erschien genial: Abwasser fließt auch im Winter mit einer gewissen Grundtemperatur durch den Kanal. Warum soll diese Wärme nicht kommerziell genutzt werden? Doch der Praxistest war ernüchternd.

04.04.2018

Im Dresdner DRK-Pflegeheim Herbstsonne leben 116 alte Menschen. Viele sind dement. Gewalt gegen Heimbewohner würde sie ohne Wenn und Aber ahnden, sagt Leiterin Katrin Mittag. Sie tut viel, um Gewalt zu vermeiden: gezielte Gespräche, Entspannungsübungen Massagen. Oberstes Ziel: gegenseitige Wertschätzung und Gelassenheit.

04.04.2018
Lokales Dresden soll Rückkauf prüfen - Thüga vergoldet ihre Drewag-Anteile

Jedes Jahr fließen Millionenbeträge an die Thüga. Die Beteiligungsgesellschaft hält zehn Prozent an den Drewag-Anteilen. Für die Linken im Stadtrat ist es Zeit, über eine Rekommunalisierung der Thüga-Anteile nachzudenken.

04.04.2018
Anzeige