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Lokales Neues Grufthaus für Dresdner Mäzen Güntz
Dresden Lokales Neues Grufthaus für Dresdner Mäzen Güntz
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08:52 07.06.2016
In den Wiederaufbau auf dem Eliasfriedhof flossen 100 000 Euro  Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Der Dresdner Stifter und Mäzen Justus Friedrich Güntz (1801–1875) hat sein Grufthaus auf dem Eliasfriedhof zurück erhalten. Es war während der Bombardierung der Stadt im Februar 1945 so stark zerstört worden, dass es in den 50er Jahren abgebrochen werden musste. 100 000 Euro haben die Arbeiten gekostet – finanziert mit Mitteln vom Freistaat, der Landeshauptstadt, des Fördervereins Eliasfriedhof Dresden e.V. und des Ärars des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs zu Dresden. Zudem erinnert eine Tafel an das Leben und Wirken des einstigen Dresdner Rechtsanwalts und Stadtrats.

Der Dresdner Stifter und Mäzen Justus Friedrich Güntz (1801–1875) hat sein Grufthaus auf dem Eliasfriedhof zurück erhalten. Es war während der Bombardierung der Stadt im Februar 1945 so stark zerstört worden, dass es in den 50er Jahren abgebrochen werden musste.

Justus Friedrich Güntz wurde 1801 in Wurzen geboren, 1816 siedelte die Familie nach Dresden um. 1839 wurde Güntz Herausgeber des Anzeigenblatts Dresdner Anzeiger, das unter seiner Leitung Amtsblatt der Stadt Dresden wurde. Ab 1856 speisten die Erlöse des Dresdner Anzeigers die von Güntz gegründete Stiftung. Daraus wurden unter anderem der Gänsediebbrunnen in der Weißen Gasse, die Zwillingsbrunnen am Albertplatz und Güntzheim, das heutige Neustädter Krankenhaus, finanziert.

Öffentliche Führungen über den Eliasfriedhof an Ziegelstraße werden an folgenden Tagen angeboten: 11. Juni, 17 Uhr; 26. Juni, 15 Uhr; 2. Juli, 17 Uhr und 24. Juli, 15 Uhr.

Von cg

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