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Neues Gebäude für den Pillnitzer Hockeyverein

Nach 62 Jahren: Neues Gebäude für den Pillnitzer Hockeyverein

Freude beim Pillnitzer Hockeyverein nach 62 Jahren bekommt er ein neues Vereinshaus. Das alte Gebäude soll abgerissen und ein neues zweistöckiges Vereinsgebäude gebaut werden. Vier Umkleidekabinen, ein Vereinsraum und eine neue Teeküche sind eingeplant.

Peter Lames (l.),Klaus Pietzsch (m.)und Andreas Schuman (r.) bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Freude beim Pillnitzer Hockeyverein: Nach 62 Jahren bekommt er ein neues Vereinshaus. Das alte Gebäude soll abgerissen und ein neues zweistöckiges Vereinsgebäude gebaut werden.

Vier Umkleidekabinen, ein Vereinsraum und eine neue Teeküche sind eingeplant. Des weiteren muss eine Medientrasse vom etwa 100 Meter entfernten Bergweg zum Gebäude verlegt werden. Die Kosten belaufen sich auf 960 000 Euro. Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr 2018.

Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) freut sich sehr, das das Projekt nach ­langen Unstimmigkeiten vom Stadtrat angenommen wurde und damit grünes Licht für den Bau gegeben ist. „Damit verbessern sich die Trainings -und­Wettkampfbedingungen für die Hockeyspieler. Das neue Funktionsgebäude wird sehnlichst erwartet“. Auch der ehemalige Vereinsleiter Klaus Pietzsch, der zur Übergabe des Zuwendungsbescheides gekommen war, zeigte sich sichtlich erfreut. „Die Versorgung der Spieler wird enorm verbessert und die Attraktivität des Platzes steigt natürlich auch.“ Der Sportplatz liegt abseits der lauten Lohmener Straße und kann nur durch eine schmale Straße erreicht werden. Er ist wunderbar gelegen zwischen Weinterrasse, der Weinbergskirche „Zum heiligen Geist“ und dem Elbschloss Pillnitz. Auch Lames würdigt diesen besonderen Ort mit den Worten: „Wenn Gott die Welt geküsst hätte, dann wäre das hier wahrscheinlich eine der Stellen.“ Doch würden dort keine Tore stehen, könnte man es auch für eine einfache Elbwiese halten. Nur ein kleines Schild zeugt davon, dass dort der Pillnitzer Hockeyverein e. V. spielt. So weiß auch Pietzsch um die Beschaffenheit des Platzes: „Es sieht auf Deutsch gesagt nett Schrägstrich niedlich aus“. Das jetzige Vereinsgebäude besteht aus drei Räumen, einem Vereinsraum, einer Dusche und einer sehr kleinen Umkleide – und das für 155 Mitglieder. Alles sieht schon etwas heruntergekommen und alt aus. Kein Wunder, das Gebäude wurde schon 1955 gebaut und hat sich bis heute nicht viel verändert. „Die Kinder mussten sich sogar schon in Garagen umziehen“ kommentiert Pietzsch. Vielleicht kann ja der Sportclub mithilfe des neuen Vereinsgebäudes wieder an alte Erfolge anknüpfen – 1968 stellte er drei Olympia-Teilnehmer

Von Felix Pietzcker

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