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Lokales Neues Dresdner Werk von Infineon hat erst 200 Mitarbeiter - versprochen waren deutlich mehr
Dresden Lokales Neues Dresdner Werk von Infineon hat erst 200 Mitarbeiter - versprochen waren deutlich mehr
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20:39 09.09.2015

Bisher sei das ehemalige Qimonda-Speicherwerk, in dem Infineon nun Leistungs-Halbleiter auf 300-Millimeter-Scheiben fertigt, gerade mal zu einem Viertel mit Anlagen bestückt, betonte Helmut Warnecke, Geschäftsführer von Infineon Dresden. "Wir werden diese Fab nach und nach füllen und das bedeutet auch: mehr Mitarbeiter", sagte er. Zudem sei auch in den benachbarten 200-mm-Werken noch nicht die letzte Ausbaustufe erreicht. Allerdings sind die bisherigen Jobs im 300-mm-Werk nicht alle neu: Einige Mitarbeiter wurden von den älteren Dresdner Fabriken hierher versetzt.

Infineon hatte bei der Übernahme der Qimonda-Fabrik 2011 im Gegenzug für staatliche Fördergeld-Zusagen eigentlich versprochen, bis 2014 rund 250 neue Jobs in dem Werk zu schaffen. Tatsächlich aber fährt der deutsche Chip-Konzern seine Kapazitäten in Dresden nicht so schnell hoch wie zunächst avisiert. Ein Grund dafür ist die bisher lahmende Energiewende: Infineon hatte für das Dresdner Werk neuartige Produktionstechniken für Chips entwickelt, die besonders hohe Spannungen und starke Ströme vertragen und sich damit für Windkraft- und Solarparks, Elektroautos und andere elektrische Geräte gebraucht werden. Bisher hat die Nachfrage dafür aber noch nicht so stark angezogen wie gedacht. Eine Produktion auf 300-statt 200-mm-Scheiben lohnt sich aber nur bei sehr großen Aufträgen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.02.2014

hw

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