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Lokales Neuer Sensor für Herzschwäche-Patienten
Dresden Lokales Neuer Sensor für Herzschwäche-Patienten
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14:17 22.08.2018
Christopher Piorkowski, Chefarzt der Abteilung für Rhythmologie erklärt seiner Patienten Margit Ehrig, wie genau die Übertragung der Daten funktioniert. Quelle: Herzzentrum Dresden
Dresden

Als erste Klinik in Sachsen setzt das Dresdner Herzzentrum einen neuartigen Sensor für Herzschwäche-Patienten ein, der drahtlos Daten zum Blutdruck in der Lungenschlagader an die Ärzte überträgt. Bisher konnte dieser Pulmonalarteriendruck nur mittels eines Herzkatheters in der Klinik gemessen werden. „Die Herzen der Betroffenen haben eine verminderte Pumpleistung und sind damit kaum noch in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen“, sagt Rhythmologie-Chefarzt am Herzzentrum Christopher Piorkowski. Eine solche Herzschwäche kann sich auch plötzlich rapide verschlechtern und damit akut lebensbedrohlich werden. Sie ist nach wie vor die dritthäufigste Todesursache in der Bundesrepublik. Durch die engmaschige Kontrolle mit dem Sensor, der kleiner als eine Euromünze ist, soll dem entgegen gewirkt werden. Das Implantat kommt ohne Strom aus. Über eine gesicherte Internetseite kann das Team um Piorkowski permanent die Daten auswerten, ohne dass die Patienten direkt ins Krankenhaus kommen müssen. Laut verschiedenen Studien sinken dank dieses CardioMEMS-Systems die stationären Klinikaufenthalten um bis zu 37 Prozent.

Von tg

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