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Neuer Platz für Dresdens legendären Schalenbrunnen

„Wasserspiel“ Neuer Platz für Dresdens legendären Schalenbrunnen

Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft von Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen will den Schalenbrunnen „Wasserspiel“ der Dresdner Künstlerin Leoni Wirth wieder aufstellen. Der Brunnen war Teil des großräumigen Fußgängerbereichs auf der Prager Straße, der zwischen 1967 und 1972 errichtet wurde.

Der Brunnen war Teil des großräumigen Fußgängerbereichs auf der Prager Straße, der zwischen 1967 und 1972 errichtet wurde.

Quelle: DNN

Dresden. Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft von Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen)will den Schalenbrunnen „Wasserspiel“ der Dresdner Künstlerin Leoni Wirth (1935 bis 2012) wieder aufstellen. Der Brunnen war Teil des großräumigen Fußgängerbereichs auf der Prager Straße, der zwischen 1967 und 1972 errichtet wurde. 2004 wurde das „Wasserspiel“ abgebaut und eingelagert. Es war beim Jahrhunderthochwasser 2002 beschädigt worden.

Jetzt soll der Brunnen von Leonie Wirth im Zuge des Westlichen Promenadenrings am Dippoldiswalder Platz aufgestellt werde, teilte Jähnigen den DNN mit. „Wir wollen den bekannten Schalenbrunnen wieder aufbauen, wenn die entsprechenden Fördermittel zur Verfügung stehen.“ Bei dem Brunnen handele es sich um ein bedeutendes Objekt der ostdeutschen Kunstgeschichte. Er sei Anfang der 1970er Jahre auf der Prager Straße installiert worden. „Mit den konkretisierten Vorplanungen gehen wir ab März in die Diskussion im Stadtrat und in der Öffentlichkeit“, kündigte die Umweltbürgermeisterin an.

Westlicher Promenadenring ist ein Vorhaben, bei dem der Postplatz, der Dippoldiswalder Platz und die dazwischen liegenden Räume mit mehr Stadtgrün aufgewertet werden sollen. Dabei soll auch das Element Wasser eingesetzt werden, wie Jähnigen mitteilte. Eine entsprechende Vorlage mit den Planungen für den Promenadenring habe das Amt erarbeitet, das Dokument befinde sich in der verwaltungsinternen Abstimmung.

Damit die erforderlichen Gelder für den Promenadenring fließen können, soll das Vorhaben in das Fördergebiet „Westlicher Innenstadtrand“ des Programms Stadtumbau-Ost aufgenommen werden. So schlägt es Baubürgermeister Raoul Schmidt Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) vor. Mit Mitteln aus dem Programm wurden bereits Teilabschnitte des Kraftwerks Mitte, die Erweiterung des Schwimmkomplexes Freiberger Straße und der Umbau der Alfred-Althus-Straße finanziert.

Der Promenadenring als großzügige innerstädtische Grün- und Naherholungsfläche sei eines der herausragenden Entwicklungsprojekte der Dresdner Stadtentwicklung, heißt es in der Vorlage des Stadtplanungsamtes. Die Stadt könne das Vorhaben jedoch nicht selbst vollständig finanzieren und sei auf Fördermittel angewiesen. Der Westliche Promandenring werde in die Bauabschnitte Promenade, Südlicher Postplatz/Antonplatz, Dippoldiswalder Platz, Verknüpfung Westlicher Innenstadtrand und Nördlicher Postplatz unterteilt.

Die Gesamtkosten des Vorhabens werden mit 5,2 Milionen Euro beziffert. In den Jahren 2018/2019 soll der Bauabschnitt Promenade mit einem Volumen von mehr als zwei Millionen Euro in Angriff genommen werden. Für 2019 sind die Abschnitte Südlicher Postplatz/Antonsplatz und Dippoldiswalder Platz mit ebenfalls mehr als zwei Millionen Euro vorgesehen. Der Abschnitt Verknüpfung Westlicher Innenstadtrand ist für 2018 und 2019 geplant und soll rund 350 000 Euro kosten. Der nördliche Bereich des Postplatzes soll ab 2020 in Angriff genommen werden, so die Pläne der Stadtplaner. 3,2 Millionen Euro will die Stadt mit Eigenmitteln bestreiten, rund zwei Millionen Euro sollen über Fördermittel fließen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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