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Lokales Neuer Anstrich in der Semperoper
Dresden Lokales Neuer Anstrich in der Semperoper
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16:46 16.08.2018
Drei Wochen lang schmückte ein Gerüst zur Restaurierung das Innere der Dresdner Semperoper. Quelle: dpa
Dresden

Der historische Harlekinvorhang in der Dresdner Semperoper hat einen neuen Anstrich. Drei Wochen lang hat die Restaurierung der Umrahmung der Bühne mit der „Fünf-Minuten-Uhr“ gedauert. Seit dem 23. Juli waren vier Restauratoren damit beschäftigt, Risse und Ausbrüche zu bearbeiten und zu retuschieren. Zur Durchführung der umfangreichen Arbeiten stand nur ein kleines Zeitfenster während der Spielzeitpause zur Verfügung. Neben der Feinarbeiten an dem gemalten Vorhang wurden in der Oper Gerüste aufgestellt und Restaurierungsarbeiten an dem Proszeniumsgemälde durchgeführt.

„Die Reinigung erfolgte trocken mit einem Spezialschwamm und in Handarbeit durch die Restauratoren. Ein besonders behutsames und gewissenhaftes Vorgehen war gefordert“, erklärt Tobias Lorenz vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Im Zuge der Restaurierung wurde die Spielpause gleichzeitig dazu genutzt, Verschmutzungen an der unmittelbaren Umgebungsarchitektur im Zuschauerraum zu entfernen sowie Vergoldungen und Bronzierungen zu reinigen und auszubessern. Die Arbeiten fanden in Ergänzung zu den 2015 durchgeführten restauratorischen Leistungen im Zuschauerraum statt.

Die Geschichte des Harlekinvorhangs ist lang: Der Karlsruher Maler Ferdinand Keller gewann 1974 einen Wettbewerb zur Gestaltung des Bühnenvorhangs. Im Zweiten Weltkrieg jedoch wurde der Vorhang sowie weitere Teile der Oper stark beschädigt. Aufgrund dessen entschied der Dresdner Stadtrat 1972, die Räume wieder originalgetreu herzustellen. Schließlich wurde der rekonstruierte Schmuckvorhang im Jahr 1984 wieder in der Semperoper montiert. „Der Vorhang und die Umrahmung der Bühne wurden erstmals seit seiner Enthüllung vor 34 Jahren gereinigt“, erläutert Lorenz vom SIB. Die Gesamtkosten der aufwendigen Restaurierung betrugen 90.000 Euro und wurden aus Steuermitteln des sächsischen Haushalts finanziert.

Von awo

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