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Neue Struktur im Kita-Bereich in Dresden hat Folgen für die Eltern

Strukturreform Neue Struktur im Kita-Bereich in Dresden hat Folgen für die Eltern

Neue Struktur in der Kinderbetreuung hat Folgen: Noch in dieser Woche werden Eltern Post von der Stadt erhalten, deren Kinder in Kitas und Horten des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden. Änderungen sind vor allem bei der Abwicklung der Beitragszahlung zu beachten.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden.

Hintergrund sind die Umstrukturierungen, die nach einem Gerichtsurteil notwendig waren und ab 1. Januar 2017 gültig sind. Danach übernimmt ein neues Amt für Kindertagesbetreuung in der Stadtverwaltung die Bearbeitung aller Anliegen im Zusammenhang mit Elternbeiträgen für kommunale Kitas und Horte sowie die Kindertagespflege. Die bisher beim Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen angesiedelte Beitragsstelle wechselt dazu komplett zum Amt. Zusätzlich berät und entscheidet die Beitragsstelle über alle Anträge auf Erlass und Ermäßigung von Elternbeiträgen. Und zwar unabhängig davon, ob die Kinder in Einrichtungen der Stadt, bei freien Trägern oder von Kindertagespflegepersonen betreut werden.

Die persönlichen Ansprechpartner im Rathaus, die bekannten Telefon-Nummern sowie die Sprechzeiten blieben dieselben, heißt es. Selbstverständlich werde auch die Betreuung der Kinder in den kommunalen Kitas und Horten in der „gewohnten hohen Qualität weiterhin durch den Kita-Eigenbetrieb abgesichert“. Die Betreuungsverträge „bleiben weiterhin gültig“.

Insbesondere bei der Überweisung von Elternbeiträgen an die Stadt gibt es Änderungen – am deutlichsten für Eltern mit Kindern in der Kindertagespflege. Diese haben die monatlichen Elternbeiträge ab dem Jahreswechsel nicht mehr an den Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen, sondern an die Stadtkasse zu zahlen. Die Elternbriefe informieren über die vier möglichen Konten, Daueraufträge müssten entsprechend angepasst, Sepa-Lastschriftmandate auf die Stadt umgestellt werden.

Elternbeitragsbescheide werden bei mehreren gleichzeitig betreuten Kindern ab 1. Januar 2017 nicht mehr zusammengefasst. Für jedes betreute Kind werde zukünftig ein separater Beitragsbescheid erlassen. Jedem Kind wird eine achtstellige Personenkennnummer zugeordnet, die bei Anfragen und Überweisungen mit anzugeben ist. Für Elternbeiträge für Kinder in kommunalen Kitas bleiben die Bankverbindungen des Eigenbetriebes bestehen. Ab 1. Januar soll der Elternbeitrag jedoch separat für jedes Kind und mit Angabe der neuen Personenkennnummer gezahlt werden. Bei Sepa-Mandaten erfolge die Umstellung automatisch.

Für Fragen zur Umstellung stünden die Mitarbeiter der Beitragsstelle telefonisch oder persönlich zur Verfügung.

Von Ingolf Pleil

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