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Neue Satzung für die BRN in der Dresdner Neustadt in Arbeit.

Bunte Republik Neustadt Neue Satzung für die BRN in der Dresdner Neustadt in Arbeit.

Die BRN soll eine neue Satzung bekommen. Am Dienstag trafen sich Organisatoren, Veranstalter und Anwohner im Stadtteilhaus der Neustadt, um neue Konzepte auf den Weg zu bringen. Zwei weitere Treffen sollen folgen

Die BRN im Jahr 2017

Quelle: Archiv/ Dietrich Flechtner

Dresden. Die BRN ist bunt und ein bisschen verrückt. Ähnlich verhielt es sich leider auch mit der Organisation des diesjährigen Stadtteilfestes. Die Stadt, erstmals federführend beteiligt, arbeitete schlicht zu langsam und unkoordiniert. Anmeldungen wurden zu spät bearbeitet. Darüber hinaus haben viele Anwohner immer mehr das Gefühl, dass die BRN ihren Charme verliert und zu einer Sauf-, Fress- und Technomeile wird. Um diese Wahrnehmung und die Organisation zu verbessern, fand am Dienstag eine BRN-Versammlung im Neustädter Stadtteilhaus statt.

Magnus Hecht, bekannter Kulturschaffender und unter anderem Vorstand des Scheune e.V., hatte geladen, um neue Konzepte für das Stadtteilfest auf den Weg zu bringen. „Wir wollen ein Büro einrichten, das als Brücke zwischen Gastronomen, Veranstaltern und der Stadt dient“, erklärt Hecht und verweist auf die jüngst geschaffene Stelle der Neustadtkümmerin, die diese Aufgabe übernehmen könnte. Darüber hinaus soll ein von der Stadt eingesetzter „BRN-Beirat“ die Genehmigungsbehörden beraten, um ein Chaos wie in diesem Jahr zu vermeiden. Kern der neuen Überlegungen ist das Einführen einer BRN-Satzung, die während des Festes die Straßennutzungs- und Polizeiverordnung ablösen soll. „Wir wollen beispielsweise Inseln, die nur mit einem Konzept bespielt werden, schaffen. Wollen sich die Anwohner an der BRN beteiligen, müssen sie sich mit ihren Nachbarn zusammentun und ein gemeinsames Konzept erarbeiten. Das wird dann vom Beirat genehmigt“, erklärt Hecht den neuen Ansatz und fügt hinzu, „die BRN lebt vor allem tagsüber vom nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Das wollen wir stärken.“

Noch immer steht die Fragen im Raum, ob ein Gesamtveranstalter die Organisation des Festes übernehmen könnte. „Ein Gesamtveranstalter fällt nicht vom Himmel und darf den Menschen nicht einfach vorgesetzt werden. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass besagter Beirat diese Aufgabe übernimmt“, erklärt Hecht.

Er und seine Mitstreiter wollen in den kommenden Wochen eine mögliche Satzung erarbeiten, die bei einem weiteren Treffen in etwa einem Monat vorgestellt werden soll. Spätestens bis Anfang kommenden Jahres soll geklärt werden wie die nächste BRN organisiert wird. Das letzte Wort darüber hat allerdings der Stadtrat.

hh

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