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Neue Pläne für das alte Relief vom Kühlhaus

20-Tonnen-Tafel Neue Pläne für das alte Relief vom Kühlhaus

Neue Pläne für das Standsteinrelief, das früher das mittlerweile abgerissene Kühlhaus an der Weißeritzstraße zierte. Der Grundstücksbesitzer erwägt nach Angaben von Dresden Oberbürgermeister Dirk Hilbert eine Aufstellung des Reliefs in der Nähe seines ursprünglichen Standortes.

Erinnert an den ersten Fünfjahres-Plan: das Kühlhaus-Relief.
 

Quelle: Archiv

Dresden. Neue Pläne für das Standsteinrelief, das früher das mittlerweile abgerissene Kühlhaus an der Weißeritzstraße zierte. Wie Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auf Anfrage von Linke-Stadtratsfraktionsvorsitzendem André Schollbach mitteilte, erwägt der Grundstücksbesitzer Anton Vollmer eine Aufstellung des Reliefs in der Nähe seines ursprünglichen Standortes. Das sei jüngst bei einem Gespräch mit Vertretern des Amtes für Denkmalschutz und Vollmer erörtert worden. So überdenke Vollmer eine Aufstockung des Parkhauses, das an der Stelle des Kühlhauses entstanden ist. Mit einer umlaufenden Stützkonstruktion könne das Relief annähernd an seinem alten Standort gezeigt werden, so Hilbert.

Das Relief war viele Jahre lang Teil des Friedrichstädter Kühlhauses.

Das Relief war viele Jahre lang Teil des Friedrichstädter Kühlhauses.

Quelle: Archiv

Sollten diese Pläne nicht realisierbar sein, sei auch eine Aufstellung des Reliefs an der Einfahrt zum Parkhaus am Bahndamm denkbar. Für diese Variante hatte Vollmer 2015 einen Bauantrag eingereicht. Da die Unterlagen unvollständig waren, hat sie das Amt an Vollmer zurückgegeben. Vollmer hatte zwischenzeitlich diese Pläne aufgegeben, da das Relief an dieser Stelle kaum wahrgenommen werde.

„Herr Vollmer bestätigte im persönlichen Gespräch erneut, dass er sich in der Pflicht sieht, das Relief abschließend zu sanieren und in der Nähe des ursprünglichen Standortes wieder aufzustellen“, so Hilbert. Die 20 Tonnen schwere Tafel aus Sandstein, die an den ersten Fünfjahresplan der DDR erinnert, war beim Abriss des Kühlhauses in mehrere Teile zerbrochen. Die Einzelteile liegen bei einem Steinmetz in Zittau und warten auf eine Restaurierung.

Das Amt für Denkmalschutz werde in Kontakt mit Vollmer bleiben und regelmäßig den Stand der Planungen erfragen. Wenn der Besitzer die Bauantragsunterlagen einreiche, werde eine schnelle und positive Zuarbeit zugesichert, kündigte der Oberbürgermeister gegenüber Schollbach an.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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