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Neue Hörsäle für das Heer

Offizierschule des Heeres Neue Hörsäle für das Heer

Kurz bevor der Winter am 22. Dezember offiziell beginnt, konnte gestern die Fertigstellung des Rohbaus eines neuen Gebäudes in der Offizierschule des Heeres gefeiert werden. Das dreigeschossige Haus wird als eine Erweiterung zum bereits vorhandenen Stabs- und Lehrsaalgebäude errichtet.

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Die am Bau beteiligten Markus Michel, Rainer Storch, Marlies Gersdorf und Ulf Nickol (v.l.) vor dem fertigen Rohbau des Lehrgebäudes.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Kurz bevor der Winter am 22. Dezember offiziell beginnt, konnte gestern die Fertigstellung des Rohbaus eines neuen Gebäudes in der Offizierschule des Heeres gefeiert werden. Das dreigeschossige Haus wird als eine Erweiterung zum bereits vorhandenen Stabs- und Lehrsaalgebäude errichtet und soll den Lernenden künftig neueste Technik, mehrere Hörsäle sowie ein Atrium bieten.

Nach zweijähriger Planung hatten im Juni dieses Jahres die Bauarbeiten für den Rohbau begonnen. Nun folgt der Innenausbau, bis zum Jahresende soll das Gebäude auch "winterfest" sein. "Wir waren uns unsicher, ob wir den Bau schaffen. Aber das Wetter hat es gut mit uns gemeint", sagte Ulf Nickol, Leiter der Niederlassung Dresden des Staatsbetriebs Sächsische Immobilien und Baumanagement (SIB). Der Neubau wird nach Fertigstellung als "Gebäude 24" in der Offizierschule des Heeres angegliedert.

Auf rund 1000 Quadratmetern entstehen insgesamt zwölf neue Lehrsäle. Künftig werden somit vier Hörsäle auf drei Etagen zu finden sein. Ein zentral gelegenes Atrium soll als Pausenraum genutzt werden. Die Front hin zur Marienallee wird verglast.

Mit einem gelb-grauen Anstrich soll sich der Neubau in das Gesamtbild der Offiziersschule einfügen. Mit dem Erweiterungsbau kann künftig auch die Sprachausbildung, die derzeit in Idar-Oberstein stattfindet, nach Dresden umziehen. Ein weiterer Part ist ein Unterkunftsgebäude, das in unmittelbarer Nähe künftig 200 Soldaten Platz bieten wird.

Die Kosten des Neubaus für die Graf-Stauffenberg-Kaserne sind auf insgesamt sechs Jahre verteilt und aktuell mit rund 29 Millionen Euro beziffert. Für die Bauvorhaben bis zum Richtfest wurden etwa 4,7 Millionen Euro ausgegeben. Voraussichtlich Ende des kommenden Jahres soll das neue Gebäude fertiggestellt sein und für Schulungszwecke genutzt werden.

Juliane Just

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